Dieser Tage läuft im Fernsehen eine der unzähligen Brot und Spiele Veranstaltungen der Neuzeit, neudeutsch Castingshows genannt, namens Voices of Germany.
Mal ganz abgesehen von dem unsäglichen Wort Performance (anstatt Auftritt!), das jeder Coach und Pseudokünstler ständig vor sich hinsabbelt, wird die Krone der Dumpfmoderation unzweifelhaft der “Moderatorin” Nina Moghaddam zuteil, die zwanghaft cool, ständig das Wort Tellents (in Lautsprache) im Munde führt und die Kandidaten in den Green Room führt. Sie selbst kann man dann unter Television Presenter! im Netz finden.
2010 stellte sich die Dame, selbstredend völlig selbstlos, der ersten ich-spreche-deutsch.de Kampagne von Aishe Böhmer zur Verfügung, womit man offensichtlich den Bock zum Gärtner gemacht hat.
Unzweifelhaft verändert sich Sprache im Laufe der Zeit, auch die deutsche, aber man muss sie doch nicht mit aller Macht verhunzen!
Kaum zu glauben und traurig aber wahr: inzwischen werden von den Volkshochschulen sogar Kurse zum besseren Verständnis von Anglizismen angeboten.
Ein Beispiel gefällig? Hier ist die Beschreibung eines solchen Kurses:
Blockbuster und Global Player. Englisch ist “in”. Wir trinken Smoothies für unsere Wellness, kaufen ein Notebook und treffen uns am Service-Point. Industrie, Medien und Werbung verwenden für das, was sie uns sagen möchten, liebend gerne Anglizismen und geben sich international. Leider liefern sie die Übersetzung nicht mit und das Schulenglisch reicht of nicht aus, um zu verstehen, was gemeint ist. Damit ist jetzt Schluss: In unserem Seminar erfahren Sie was dahinter steckt und wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe, so dass Sie sich besser zurechtfinden und mitreden können. Ein eigenes Kapitel befasst sich mit Denglisch und Wort-Neuschöpfungen, die nur wie Englisch klingen.
Im Zweifel bietet die Seite www.lau-net.de viele Verweise (oder sollte ich Links schreiben?!
) und Hilfen zur Thematik.
Dort ist auch diese Kritik am Trend eine Übersetzerin, Dr. Loewy, aus den USA zu finden, die sich sehr treffend wie folgt äußert:
Als professionelle in den USA lebende Übersetzerin bin ich verärgert wenn ich sehe in welchem Maße Deutsch verfälscht, vermischt und „pidginisiert“ wird –und das auch noch freiwillig. Für mich bedeutet das eine erbärmliche Unterwürfigkeit und eine tiefe Unsicherheit in der deutschen Psyche. Das deutsche Volk muss sich mit seiner unrühmlichen Vergangenheit aussöhnen und sich für immer eine positive Identität zulegen. Dann wird auch seine Sprache einen gesunden Patriotismus (im Gegensatz zu nationalistischen Tendenzen oder zu Chauvinismus) widerspiegeln. Die meisten der angeblich „modischen“ Amerikanismen oder pseudo-englischen Wörter und Sätze werden nicht einmal in ihrer richtigen Bedeutung verwendet. (Übersetzung der englischen Originalseite)
Zum letzen Satz passt die deutsche Wortschöpfung Handy, die mokanterweise in englischer Tendenz Hendy ausgesprochen wird.
Merke:
Sprachverlust ist vor allem Identitätsverlust! Dem sollten gerade Patrioten entgegentreten!















meine meinung zu dieser ” ich spreche deutsch kampagne ” ,absoluter schwachsinn.
was soll das im deutschen fernsehen,ein türke der kein deutsch kann wird nicht rtl deutschland sehen und die leute die deutsch können brauchen diesen müll nicht. klingt hart ist aber so
Nina Moghaddam moderiert überhaupt nicht “The Voice”, sondern Doris Golpashin!!!!!!!!!
Bevor man einen solchen Artikel schreibt, sollte man sich richtig informieren bevor man ein Foto und einen Namen benutzt, der nicht zur Sendung gehört aber über eine ganz andere Moderatorin herzieht…………………………
Schau an, was für ein Fauxpas?!
Wir werden die eine Tussi mit der anderen tauschen, wenn Zeit ist im Green Room, wegen der Performance der ganzen Talents.
Sonst noch was auf’m Herzen?!
Was ist “The Voice” ? und wer ist die Person auf dem Bild?
@kuckikuck
Toll das du dich so auskennst.
es geht nur darum, dass man richtig recherchieren sollte, wenn man schon auf Oberschlau macht…….
Tja, come in and find out …