In welcher Gesellschaftsordnung leben wir heute?

Es  ist immer schwer zu beurteilen, fast immer bekommen die Systeme im nach hinein ihren Namen, Feudalismus, Kapitalismus, Sozialismus.

Ich finde hier und heute herrscht Sozialismus, ein Zwitter zwischen der alten BRD und der DDR. Hatten die Machthaber in der BRD noch den Anschein einer freiheitlichen Ordnung aufrechterhalten, nahmen sie nach 1990 komplett die Maske vom Gesicht. Wir haben nicht gemerkt, dass wir aus beiden deutschen Systemen nur das Negative übernommen haben. Ich wende mich erst einmal der Innenpolitik zu: Ungefragt bekamen wir den Solidaritätsbeitrag übergestülpt, den wir heute noch zahlen, alle, Ostler wie Westler und ein Ende ist nicht in Sicht, es ist wie mit der Sektsteuer, die 1902 ursprünglich den Bau der Kaiserlichen Flotte finanzieren sollte, aber nie abgeschafft wurde, Sekt und Schampus spülen eine halbe Milliarde Euro pro Jahr in die Staatskasse.  Natürlich wird das Geld nicht dafür verwendet, Alkoholkranke zu heilen, sondern zweckentfremdet, umverteilt. Das angesprochene Problem enthält schon 2 Merkmale des Sozialismus: 1. Alle Preise sind künstlich gemacht, weil der Staat ganz nach Laune und zum Teil auf Umerziehung ausgerichtet (Zigarettensteuer) auf fast alle Waren Steuern legt. 2. Das Geld wird, wieder nach Belieben, umverteilt. Den größten Batzen mit 131.293.000.000 jährlich anteilig mit 37,17 % bekommt das Ministerium für Arbeit und Soziales, wen wundert es bei diese geistig international und blutrot ausgerichteten Clique. Hier ist ein kleiner Überblick, wie fröhlich umverteilt wird http://mehr-freiheit.blogspot.de/2010/10/wohin-gehen-unsere-steuern.html

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Sozialismus bei Hitler, Honecker und heute?

Ein Vergleich

Mona | 03.04.2012

Die alte DDR Riege kam 1945 frisch aus der Sowjetunion gekrochen, wo sie den Stalinismus verinnerlicht und mitgebracht hatte, der sich allerdings wenig vom Hitlerschen Nationalsozialismus unterschied. Der Nationalsozialismus im 3. Reich erfährt seit 1968 heftigste Kritik, anders als der Honeckersche, der aber ein Abklatsch des Hitlerschen, weil Stalinschen, war. Ich will in Stichpunkten auf die frappierende Ähnlichkeit hinweisen, weil viele Wessis leider nur den Hitlerschen kennen.

Hitlers Nationalsozialismus im Vergleich mit dem (DDR Sozialismus)

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Karl Eduard hat Ausländer gesagt …

Frau Lehrer_In, Frau Lehrer_In, ich weiß was… Fingerschnips, Fingerschnips … der Karl Eduard hat das Wort “Ausländer” gesagt:YouTube Preview Image

Fatale Signale

In WELT-Online referiert H. M. Broder über den deutschen Fußball zu Zeiten der EM in Polen und Ukraine:

Denkt Podolski beim Elfmeter an Auschwitz?

Beim DFB zerbricht man sich den Kopf darüber, wie die Nationalmannschaft während der EM des Holocaust gedenken soll. Drei Möglichkeiten sind denkbar, sich der Verantwortung zu stellen.

[...] Nun aber liegt auf dem Tisch der Kulturstiftung des DFB ein Problem, das ein wenig komplizierter ist als der Auftrag, bei Integration und Toleranz mit gutem Beispiel voranzugehen: Wie soll sich die deutsche Nationalelf bei der bevorstehenden Europameisterschaft verhalten? Dabei geht es nicht um Gewinnen oder Verlieren, sondern um eine noch heiklere Aufgabe. Sollen “unsere Jungs” Auschwitz besuchen oder es sein lassen?

“Die jungen Spieler tragen Verantwortung”

Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, meint, es wäre “ein fatales Signal an die Welt”, wenn die deutschen Kicker Auschwitz meiden würden. Denn: “Die jungen Spieler tragen nicht die Schuld, aber die Verantwortung.”

Auch wenn Graumann nicht gesagt hat, wofür die jungen Spieler eine “Verantwortung” tragen, hat seine Forderung den DFB in eine Ecke manövriert, in der die zuständigen Funktionäre nur die Wahl zwischen falsch und verkehrt haben. Machen die Spieler auf ihrem Weg nach Danzig einen Abstecher nach Auschwitz, könnte dies für deren psychische Verfassung katastrophale Folgen haben.

Man stelle sich nur einmal vor, was passieren würde, wenn Podolski einen Elfmeter verschießt, weil er sich nicht konzentrieren konnte und “an Auschwitz” denken musste. Fährt der DFB-Bus an Auschwitz vorbei – und die Spieler brechen nicht in Tränen aus – , könnte das als ein Kneifen vor der “Verantwortung” verstanden werden. [...]

Der ganze Artikel hier …

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Faschismus im neuen Mittelalter

Michael Winkler | 14.03.2012

Letzten Sonntag gab es auf 3sat einen Thementag, bei dem ein Märchenfilm nach dem anderen gezeigt wurde. Froschkönig, Frau Holle, Schneewittchen, des Kaisers neue Kleider, Dornröschen, die Prinzessin auf der Erbse… Es war ein entspannendes Erlebnis, keine Metzeleien, keine Ballereien, alles völlig unamerikanisch. Eine schöne, heile Welt und binnen einer Stunde hatte immer das Gute gewonnen. Nach den Kostümen zu urteilen, spielte alles im 17. und 18. Jahrhundert. Die Gesellschaftsstruktur hingegen war mittelalterlich, sehr viele Unsichtbare, die unten lebten, und einige Wenige oben im Licht. Die Reichen haben sich beschäftigt, um die Zeit totzuschlagen, die Armen mußten arbeiten, arbeiten, arbeiten. Die Handlung spielte an Königshöfen, die Armen waren nur die Statisten, die Diener, das Küchenpersonal, die Wachen und Soldaten, sowie die Bauern, die artig die Hüte ziehen und sich vor der Herrschaft verbeugen.

Diese alte Ordnung wurde durch die Pest schwer erschüttert, durch die Renaissance aufgelockert, durch die Reformation und die Bauernkriege aufgebrochen, bis sie schließlich in der Aufklärung überwunden wurde. Im 19. Jahrhundert wurde das Bürgertum zur führenden Schicht. Ludwig II. von Bayern wurde zwar zum Märchenkönig ernannt, doch seine Märchenschlösser entstanden mit der modernsten verfügbaren Technik. Sie entsprachen nicht der Zeit, sondern wurden gebaut, um aus eben dieser Zeit auszubrechen. Gerade das Deutsche Kaiserreich war nicht mehr Mittelalter, sondern eine revolutionäre Neuerung.

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Bundespräsidentenwahl: Anfang vom Ende des Schuldkultes?

Mit der Person Gauck werden viele Erwartungen, bei manchen auch Befürchtungen, verknüpft. Einer der Bedenkenträger hat sich bereits Anfang letzter Woche, stellvertetend für seine Sippe, zwar wort- aber wenig geistreich auf Welt-Online geäussert. Der Titel des Artikel zeigt wohin die Reise geht:

Totalitarismus-Debatte: Gauck könnte den Holocaust-Konsens aufkündigen

Seit Richard von Weizsäcker gilt der Holocaust als einzigartiges Verbrechen. Das könnte sich jetzt, 25 Jahre nach dem Historikerstreit, ändern. Eine Widerrede.

Zur Erinnerung: Der damalige Bundespräsident Weizsäcker deutet in seiner Rede zum 8.Mai’45 im Jahr 1985 den Tag kurzerhand zum “Tag der Befreiung” um. Neutral formuliert ist es der Tag der Kapitulation, für andere wiederrum der Tag der Niederlage. Niederlage? Das hört sich nach Autobahn an, war es doch das Nazi-Deutschland (mit Betonung auf dem ersten Wort), welches kapitulierte. Mit der Kapitulation endete aber nicht nur die 12-jährige Herrschaft der Nationalsozialisten, vulgo: dem “Dritten Reich“, sondern auch die erste parlamentarische Demokratie auf deutschem Boden, nämlich die Weimarer Rpublik. Die nationalen Sozialisten hatten durch das Ermächtigungsgesetz die Weimarer Verfassung zwar faktisch ausgehebelt, agierten aber formal innerhalb deren Rahmen. Die Widerständler des 20. Juli 1944 um Claus Schenk Graf von Stauffenberg waren Protagonisten des “Geheimen Deutschlands“. Verkürzt dargestellt war ihr Ziel Hitler und die seinen zu beseitigen, den Krieg, zumindest im Westen, zu beenden und dabei die Weimarer Republik zu erhalten. Entscheidend bei diesem Attentat war dass es sich um deutschen Widerstand auf höchstem Niveau handelte. Es war sowohl der letzte als auch ernsthafteste Versuch zu retten, was noch zu retten war. Stauffenberg und die seinen spielten daher in der Nachkriegsgeschichte eine wesentliche Rolle, symbolisieren sie doch dass es auch in der NS-Zeit einen ernstzunehmdenen Widerstand gegen das Regime in den deutschen Eliten gab.

Konservative Revolutionäre

Es ist allgemein bekannt dass das Attentat scheiterte – selbst wenn es nicht gescheiterte wäre, so ist es doch höchst fraglich ob die Rechnung mit dem Westfrieden aufgegangen wäre. Hätte, könnte, wollte – eine Diskussion darüber ist müsig. Fakt ist: Die Weimarer Repbulik wurde 1949 durch das Staatsgebilde der “Bundesrepublik Deutschland” ersetzt. Das zwar löbliche, aber doch provisorische Grundgesetz, stellt trotz aller Beteuerungen keinen Verfassung dar. Die Behauptung das Grundgesetz hätte “Verfassungsrang” zeugt noch heute davon dass die Bundesrepublik ein völkerrechtlich mit heisser Nadel gestricktes Konstrukt ist. (weiterlesen …)

Helden

“Gott ist mit die Doofen” – und mit Helgoland

Holger Kreitling | 28.02.2012 | WELT

Seit 1. März 1952 wird Helgoland wieder bewohnt, obwohl die Briten sie wegsprengen wollten. Und alles nur, weil Student René Leudesdorff die Insel “besetzte”.

Die größte zivile Explosion der Geschichte sollte Helgoland vom Meeresspiegel wischen

Da, endlich, sehen sie die Insel. Es ist ein Mittwoch, kurz vor drei Uhr am Nachmittag. Schwere See herrscht, das Schiff schwankt heftig. Die Luft ist dunstig. René Leudesdorff ist damals 22 Jahre alt, noch nie war er auf Helgoland gewesen. Felsen sind zu erkennen.

Heute, als alter Mann, sagt er: „Wie ein riesiger Frauenleichnam, der auf See lag.“ Alte Hände fahren durch die Luft und modellieren den Körper der Insel, als gäbe es Hüften und Schultern. Er erkennt das Bild mühelos wieder.

Dreizehn dicke Aktenordner mit der Aufschrift „Helgoland“ stehen in der Wohnung von Leudesdorff in Flensburg, nicht in einem der Bücherschränke, sondern zwischen der offenen Küche und dem Wohnzimmer auf einem Sidebord, ein Stickdeckchen liegt oben drauf. Dreizehn Aktenordner mit Briefen, Dokumenten, Notizen.

Ein Spielfilm über die Helgoland-Tat sei geplant gewesen, deshalb stünden die Ordner da. Leudesdorff schüttelt den Kopf. Könne man doch heute gar nicht mehr auf Helgoland drehen, sagt er, nichts erinnere mehr an das Chaos von damals. Nur der Grand Canyon in den USA sei als Drehort heute noch geeignet für die schreckliche Steinwüste mit den Bombentrichtern und den Trümmern, wegen des roten Steins. Der Spielfilm fürs Fernsehen hat sich zerschlagen. Die Ordner blieben.

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Aus der Vorrede der ersten Auflage des “Pfaffenspiegel” von Otto von Corvin 1845

Pfaffenspiegel – Historische Denkmale des Fanatismus in der römisch-katholischen Kirche

Die Uhr der Zeit
läßt nicht zurück sich stellen,
Denn vorwärts drängt
der Zeiger ohne Rast,
Und all das Bollwerk
wird und muß zerschellen,
Das hemmend
in des Rades Speichen faßt.
Pio Nono! (An Papst Pius den Neunten)

Sollte Dir, heiligster Vater, dieses Büchlein gefallen und Du mir solches öffentlich zu erkennen geben, so will ich mich bemühen, mit ähnlichen Geschenken aufzuwarten
Ulrich von Hutten

Die Welt ist schon oft mit einem Narrenhause verglichen worden. Der Vergleich ist für uns nicht schmeichelhaft, aber leider ist er passend. Schauen wir um uns! Wo wir hinsehen, finden wir die charakteristischen Kennzeichen eines Tollhauses… Dort erblicken wir hochmütige Narren, die sich für die Herren der Welt halten und steif und fest glauben, Gott habe dieselbe mit allen Menschen nur zu ihrem Privatvergnügen geschaffen; vor ihnen liegen Millionen noch größerer Narren im Staube, die ihnen glauben und demutsvoll gehorchen.

Dort sitzt ein anderer und nennt sich Vizegott. Er liebt das Geld wie ein altrömischer Statthalter, und die Menge rennt herbei und füllt ihm die Taschen mit Gold, wofür er ihr Einlaßkarten – zum Himmel gibt. Dort knien tausende anbetend vor einer Bildsäule, dort vor einer Schlange, dort vor einem Ochsen. Jene beten die Sonne an, diese den Mond, andre das Wasser.

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Apostel für Mohammed

Manuskript-Fund in der Türkei – Brücke zum Islam?

Boris Kálnoky| 28.02.2012 | WELT

Fragmente des Barnabas-Evangeliums werden in der Türkei präsentiert. Darin erscheint Jesus als Künder des Propheten. Bibelwissenschaftler sprechen von Fälschung.

Pseudo-Evangelium oder authentische Erinnerung an Jesu Rolle? Vom sogenannten Evangelium des Apostels Barnabas (hier eine französische Buchmalerei) haben sich nur Fragmente erhalten

Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet. Daran glauben Muslime, und auch an viele Propheten vor Mohammed. Dessen Vorgänger als Verkünder des nahenden Heils ist, dem Islam zufolge, Jesus.

Ein Schönheitsfehler ist, dass dieser Vorgänger so ganz und gar nichts über das Kommen eines größeren, endgültigen Nachfolgers erwähnte, also über Mohammed. Entweder war Allah da sehr nachlässig oder Jesus sehr vergesslich, oder – eine These, die Muslime bevorzugen – die bösen Christen haben sich gegen den Islam verschworen und die Wahrheit aus dem Neuen Testament herauszensiert. Denn die wahre Bibel und der wahre Jesus, so meinen sie, waren Wegbereiter des Islam.

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Das Wunder von Dresden, Geburtenboom in Bombennacht

15.02.2012 | qpress

Wie Dresd’n den? Zunächst drehen wir es über das Datum 13. bis 15. Februar, denn es erinnert uns abermals an eine dunkle Episode in einem unseligen Krieg, der in der Rückschau nichts als Elend, Zerstörung und Tod gebracht hat. Nach vorne schauend beschert uns dieses Ereignis aber auch noch echte Wunder, was wir in der Folge noch näher darlegen werden. Über die historischen Hintergründe, die Recht- oder Unrechtmäßigkeit dieser Bombenangriffe auf Dresden soll an dieser Stelle gar nicht weiter eingegangen werden. Insbesondere wollen wir keine linke, rechte, ideologische oder gar propagandistische Betrachtung dazu, weil auch so etwas nicht zielführend ist. Wir wollen nur mal einen Aspekt dieser Tragödie herausgreifen und zwar den der sich über die Jahrzehnte stark verändernden Opferzahlen. Eine spannende Geschichte die uns einiges zum Thema „Krieg und Opfer“ vermitteln kann.

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Das Abendland endete 1945

behauptet Frank Lisson in seinem neuen Buch:

Die Verachtung des Eigenen

Ursachen und Verlauf des kulturellen Selbsthasses in Europa

Das Abendland war der Weltgestalter schlechthin, strotzend vor Selbstbewußtsein unterwarf es die anderen Kontinente seinen Prinzipien, seiner Wissenschaftlichkeit und seinem Seinsverständnis. Um 1950 jedoch setzte eine Infragestellung des Eigenen ein, die in passive Selbstvergessenheit ebenso mündete wie in aktive Selbstauflösung.

Diese Verachtung des Eigenen wird von den Europäern selbst als wünschenswerter “Schritt von sich weg” begrüßt und als Fortschritt begriffen. Kann sich eine Kultur also erschöpfen und das eigene Verschwinden betreiben? Sie kann, sagt Frank Lisson: Die Verachtung des Eigenen ist umgekehrte Überhöhung des Eigenart. Der selbstzerstörerische Antrieb ist dort zu suchen, wo jahrhundertelang der Antrieb für den globalen Aus- und Übergriff heißlief.
Nach Homo absolutus legt Lisson nun seinen zweiten großen Entwurf unserer Lebensmöglichkeit “nach den Kulturen” vor.

Das Buch erschien Anfang Januar 2012.

Verlag Edition Antaios

246 Seiten, gebunden
ISBN/EAN: 3935063393
PREIS: 25,00 EUR incl. 7 % UST exkl. Versandkosten

Der 2+4 Vertrag als gleichwertiger Ersatz für einen Friedensvertrag?

Werte Leserschaft,

Vielen Deutschen ist der 2+4 Vertrag noch nicht einmal inhaltlich bekannt, sie haben ihn weder gelesen, noch in irgendeiner Diskussionsrunde angesprochen und abgearbeitet, aber sie nehmen dessen Inhalt und Intention, in Verbindung mit den Angaben unserer Politiker, die dafür verantwortlich sind, als wahr und zutreffend hin, so auch hinsichtlich des Aspektes, dass dieser den eigentlich notwendigen Friedensvertrag unnötig macht und faktisch ersetzt.

Zunächst einmal ist zu dieser Fehlinformation darauf hinzuweisen, dass Deutschland nicht einen einzigen Friedensvertrag abzuschliessen hatte, sondern insgesamt 54 – nämlich mit allen vom 2.Weltkrieg negativ tangierten Staaten.

Ferner sollte hinterfragt werden, ob Deutschland überhaupt jemals in der Lage war, für sich als Staat souverän zu entscheiden, ob es den 2+4 Vertrag oder den 2+4 Vertrag und einen Friedensvertrag haben wollte, oder eben nur den 2+4 Vertrag, wie es gegenwärtig der Fall ist. Tatsache ist, dass es sich beim 2+4 Vertrag um eine Selbstkontrahierung durch die Alliierten handelte, weil uns durch diese nicht die erforderliche Privatautonomie zugestanden wurde. 1990 waren wir wohl eine offizielle Vertragspartei, jedoch standen hinter uns immer die Alliierten und bestimmten den Inhalt, Wert und die Ausprägung der weiteren essentialia negotii, also der wesentlichen Vertragsbestandteile.

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Wirtschaft, Wirtschaft über alles!

Ursula Haverbeck | 12.2011 | Widerhall Nr. 65

Von den römischen Verträgen bis zum RSM

Wer einen Feind besiegen will, muß seine Stärken und Schwächen kennenlernen. Hermann der Cherusker mußte die mühsame Reise nach Rom antreten, um die römische Kriegsführung dort studieren zu können. Wir brauchen heute nicht weit zu reisen. Die Kriegsführung unserer Feinde offenbart sich in ihren Verträgen. Diese zu studieren ist ebenfalls sehr mühsam, jedoch unabdingbar. Viel zu lange haben Rechte Deutsche gemeint, nach einer kurzen Empörung, das ginge sie nichts an oder sie könnten doch nichts dagegen tun.

1993 trat der Maastricht-Vertrag in Kraft, 2002 wurde der Euro eingeführt und jetzt 2013, genau 20 Jahre nach dem Maastricht-Vertrag soll der Sack zugebunden werden durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Tritt er in Kraft, dann gibt es keine Nationalstaaten mit hoheitlichen Befugnissen mehr. Dann verfügt das Bankenmonopol über jedes Volksvermögen.

Bei all diesen von den Globalisierern angestrebten Neuordnungen und Verträgen trat eine Vielzahl von Juristen und Staatsrechtlern auf, um darauf hinzuweisen, daß diese Planungen mit dem Grundgesetz unvereinbar seien. Es wurde daher immer wieder von den Juristen und Professoren das Bundesverfassungsgericht angerufen, wie auch jetzt, verhandelt am 07. September 2011.

Mit dem Maastricht-Vertrag nahm der Eine-Welt-Herrschaftsplan, für alle lese- und denkfähigenMenschen erkennbar, Gestalt an.

Ernst-Günter Kögel hatte im Collegium Humanum bereits 1992 diesen Vertrag ausführlich vorgestellt.
Er mußte gleich zu Beginn feststellen:

… aber was wissen wir Deutschen, die nach dem Willen unserer Regierung nicht gefragt zu werden brauchen, wenn es gilt uns abzuschaffen als souveränes Land, was wissen wir wirklich von diesem umfangreichen Vertragswerk, genannt nach der kleinen niederländischen Stadt Maastricht?”

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Die falsche Prawda

Dimitri | 16.02.2012 | PI-News

Väterchen Wladimir ist der Älteste der Familie und ein Russe der alten Garde. Alt an Jahren, jung im Geiste. Geschnitzt aus hartem Holz. In der Mongolei würde man ihn vermutlich als „Tapferen Krieger“ bezeichnen. Unsere Familie, ein größerer Familien-Clan, lebt in verschiedenen Ländern. In Abständen treffen wir uns zum Familienfest bei Väterchen Wladimir in Russland.

Die Kinder lieben Väterchen Wladimir besonders und freuen sich immer auf die Besuche, denn er beherrscht all das, wovon Kinder träumen. Er kennt alle Pilze, Pflanzen und Süßwasser-Fische. Er weiß, wie man Baumbuden baut, wie man Fische fängt und wie man die Nester von wilden Bienen in der Erde ausfindig macht und ausnimmt.

Bei unserem letzten Besuch war ein großer Teil des Familien-Clans versammelt. Väterchen Wladimir eröffnete die Party mit einer Flasche Wässerchen. Er spendierte ein halbes Glas Wodka zu Ehren irgendeines Baikal-Gottes, prostete allen Gästen zu und die Feier konnte beginnen.

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