Nebeldeutsch für Fortgeschrittene

Hin und wieder stösst man in den Medien auf Artikel die einem spanisch vorkommen. Sowohl sprachlich als auch inhaltlich sind diese in gewisser Weise auffällig, es lohnt in derlei Fällen oft ein Blick zwischen die Zeilen. Einen solchen Artikel, durchaus mit Bezug zu den Themen dieses Blogs, will ich heute mal behandeln. Hierum geht es:

Arbeitsmarkt: In Deutschland haben es Zuwanderer am einfachsten

Im Vergleich europäischer Großstädte integrieren sich ausländische Arbeitnehmer hier leichter als anderswo. Zeitverträge und Sprachbarrieren wirken auf Fremde selten abschreckend.

Bei der Integration von Zuwanderern in den Arbeitsmarkt schneidet Deutschland im europäischen Vergleich überdurchschnittlich gut ab. Ausländische Arbeitssuchende finden in der Bundesrepublik wesentlich leichter einen Job als in anderen westeuropäischen Staaten.

So stieß nur jeder Dritte, der in Berlin eine Arbeit suchte, auf Probleme; in Stuttgart fand mehr als jeder Zweite schnell eine Stelle. Zum Vergleich: In Portugals Hauptstadt Lissabon gaben 79 Prozent der Befragten an, bei der Arbeitssuche Schwierigkeiten zu haben, in Brüssel waren es 71 Prozent.

“In Deutschland ist die Arbeitssuche für Menschen aus Nicht-EU-Ländern leichter”, bestätigt Thomas Huddleston, Experte der Migration Policy Group.

Zudem fallen die Probleme, die sich ausländischen Arbeitskräften in Deutschland stellen, vergleichsweise mild aus. So bemängelt gerade einmal jeder Fünfte als größte Hürde, dass Arbeitgeber in Berlin nur Zeitverträge anbieten.

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Islamkritk goes Mainstream

Die Welt schreibt:

Suspendierung: Polizei-Kommissar in NRW als Salafist enttarnt

Ein Duisburger Polizeikommissar soll entlassen werden, weil er privat mit Hasspredigern verkehrt. Der Innenminister von NRW bezweifelt, dass der Mann “noch für unsere Verfassung” einsteht.

Ein Kommissar aus Duisburg soll aus dem Polizeidienst entlassen werden, weil er als überzeugter Salafist gilt. Der 31-Jährige sei vorläufig des Dienstes enthoben worden[...] Die Essener Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr geht dem Bericht zufolge davon aus, dass der Mann den Koran über das Grundgesetz stellt. Sie rechne mit seiner Entlassung aus dem Beamtenverhältnis.

Ob es sich um einen der mit viel Mühe angeworbenen Polizeibeamten mit Migrationshintergrund handelt wird leider nicht berichtet.

Der Beamte, der in Essen Streife fuhr, habe privat Infostände angemeldet, an denen radikalislamistisches Material verbreitet wurde, schreiben die Zeitungen. Daraufhin sei der Staatsschutz aktiv geworden. Bei den Ermittlungen habe sich der Polizeikommissar als Anhänger des Salafismus entpuppt. Er habe Kontakte zu islamischen Hasspredigern zugegeben, die zur Gewalt gegen Ungläubige aufrufen.

Sollte es ausgerechnet für Polizeibeamte keine Sicherheitsüberprüfung im Vorfeld geben? Für bestimmte offenbar schon. Der noch-Beamte gibt diese Kontakte auch offen zu – warum auch nicht, schliesslich sind diese Organisationen (weiterlesen …)

Selten bedacht!

Mehrheit der Deutschen ist abhängig vom Staat!

ein besorgter mensch aus berlin | 16.03.2012

Immer wieder wundern sich ausländische Beobachter darüber, dass es trotz der großen europäischen Krisen, es hier in Deutschland immer noch so ruhig bleibt. Auch ich habe mich schon vor Jahren gefragt ob und wann die deutsche Bevölkerung endlich den Mut aufbringen würde, um sich gemeinsam gegen die politische Ausverkaufsmentalität der Regierungen zur wehr zu setzen.

Doch, wie jeder weiß, ist nichts geschehen. Weder als man die Banken mit Milliarden von Steuergeldern rettete, noch als die Regierungen (egal ob rot-grün oder schwarz-gelb) beschlossen, die in Schwierigkeiten geratenen europäischen Nachbarländer mit deutschen Steuermilliarden zu helfen.

Nix passierte. Kaum Widerstand, geschweige denn Massendemonstrationen gegen den “Ausverkauf unserer Zukunft – der Zukunft unserer Kinder, Enkel” – nichts ist passiert. Die Bürger dieses Landes scheinen wie gelähmt zu sein und niemand traut sich gegen die Macht der Finanzmafia und ihrer Polit-Marionetten aufzustehen. Warum eigentlich?

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Pierre Vogel, der (schwule?) Prediger

Hallo, das habe ich soeben in einem PI- Kommentar gefunden:

http://www.youtube.com/watch?v=KCn2BBfsGRI

Pierre Vogel als schwuler Hassprediger.

Da meine Stärke  in der Beurteilung der “Energiewende ist, überlasse ich das Kommentieren dazu anderen Mitbloggern. Islam ist nicht unbedingt meine Welt- also steckt Ihr den Vogel in den Vogelshredder (gibts bei Enercon….)

Alles Gute und

angenehme Energiewende

Euer Yogi

In welcher Gesellschaftsordnung leben wir heute?

Es  ist immer schwer zu beurteilen, fast immer bekommen die Systeme im nach hinein ihren Namen, Feudalismus, Kapitalismus, Sozialismus.

Ich finde hier und heute herrscht Sozialismus, ein Zwitter zwischen der alten BRD und der DDR. Hatten die Machthaber in der BRD noch den Anschein einer freiheitlichen Ordnung aufrechterhalten, nahmen sie nach 1990 komplett die Maske vom Gesicht. Wir haben nicht gemerkt, dass wir aus beiden deutschen Systemen nur das Negative übernommen haben. Ich wende mich erst einmal der Innenpolitik zu: Ungefragt bekamen wir den Solidaritätsbeitrag übergestülpt, den wir heute noch zahlen, alle, Ostler wie Westler und ein Ende ist nicht in Sicht, es ist wie mit der Sektsteuer, die 1902 ursprünglich den Bau der Kaiserlichen Flotte finanzieren sollte, aber nie abgeschafft wurde, Sekt und Schampus spülen eine halbe Milliarde Euro pro Jahr in die Staatskasse.  Natürlich wird das Geld nicht dafür verwendet, Alkoholkranke zu heilen, sondern zweckentfremdet, umverteilt. Das angesprochene Problem enthält schon 2 Merkmale des Sozialismus: 1. Alle Preise sind künstlich gemacht, weil der Staat ganz nach Laune und zum Teil auf Umerziehung ausgerichtet (Zigarettensteuer) auf fast alle Waren Steuern legt. 2. Das Geld wird, wieder nach Belieben, umverteilt. Den größten Batzen mit 131.293.000.000 jährlich anteilig mit 37,17 % bekommt das Ministerium für Arbeit und Soziales, wen wundert es bei diese geistig international und blutrot ausgerichteten Clique. Hier ist ein kleiner Überblick, wie fröhlich umverteilt wird http://mehr-freiheit.blogspot.de/2010/10/wohin-gehen-unsere-steuern.html

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Sozialismus bei Hitler, Honecker und heute?

Ein Vergleich

Mona | 03.04.2012

Die alte DDR Riege kam 1945 frisch aus der Sowjetunion gekrochen, wo sie den Stalinismus verinnerlicht und mitgebracht hatte, der sich allerdings wenig vom Hitlerschen Nationalsozialismus unterschied. Der Nationalsozialismus im 3. Reich erfährt seit 1968 heftigste Kritik, anders als der Honeckersche, der aber ein Abklatsch des Hitlerschen, weil Stalinschen, war. Ich will in Stichpunkten auf die frappierende Ähnlichkeit hinweisen, weil viele Wessis leider nur den Hitlerschen kennen.

Hitlers Nationalsozialismus im Vergleich mit dem (DDR Sozialismus)

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Faschismus im neuen Mittelalter

Michael Winkler | 14.03.2012

Letzten Sonntag gab es auf 3sat einen Thementag, bei dem ein Märchenfilm nach dem anderen gezeigt wurde. Froschkönig, Frau Holle, Schneewittchen, des Kaisers neue Kleider, Dornröschen, die Prinzessin auf der Erbse… Es war ein entspannendes Erlebnis, keine Metzeleien, keine Ballereien, alles völlig unamerikanisch. Eine schöne, heile Welt und binnen einer Stunde hatte immer das Gute gewonnen. Nach den Kostümen zu urteilen, spielte alles im 17. und 18. Jahrhundert. Die Gesellschaftsstruktur hingegen war mittelalterlich, sehr viele Unsichtbare, die unten lebten, und einige Wenige oben im Licht. Die Reichen haben sich beschäftigt, um die Zeit totzuschlagen, die Armen mußten arbeiten, arbeiten, arbeiten. Die Handlung spielte an Königshöfen, die Armen waren nur die Statisten, die Diener, das Küchenpersonal, die Wachen und Soldaten, sowie die Bauern, die artig die Hüte ziehen und sich vor der Herrschaft verbeugen.

Diese alte Ordnung wurde durch die Pest schwer erschüttert, durch die Renaissance aufgelockert, durch die Reformation und die Bauernkriege aufgebrochen, bis sie schließlich in der Aufklärung überwunden wurde. Im 19. Jahrhundert wurde das Bürgertum zur führenden Schicht. Ludwig II. von Bayern wurde zwar zum Märchenkönig ernannt, doch seine Märchenschlösser entstanden mit der modernsten verfügbaren Technik. Sie entsprachen nicht der Zeit, sondern wurden gebaut, um aus eben dieser Zeit auszubrechen. Gerade das Deutsche Kaiserreich war nicht mehr Mittelalter, sondern eine revolutionäre Neuerung.

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Der ‘konservative’ David Cameron unterstützt Schwulenehe

Schwulenhochzeit

Das Leidmedium hatte bereits gejubelt, und viele der Qualitätskommentatoren hatten in den Jubel mit eingestimmt: David Cameron wird britischer Premierminister. Cameron ist schließlich ein Tory, ein Konservativer also. Seit 2005 haben wir in Deutschland auch wieder eine konservativ-liberale Regierung mit einer von Bilderberg abgesegneten Kanzler_in, weswegen wir ja auch kaum Probleme in der Politik haben.

Bei soviel berechtigtem Jubel störte dann auch eine derart lächerliche Kleinigkeit nicht wirklich, dass die Vorsitzende der ‘Konservativen’ Partei, Baroness Warsi, Muslima ist [1] und sie Cameron als einen wahren Freund Pakistans beschrieb [2].

David Cameron und Baroness Warsi nach Moschee-Besuch

Jetzt wird die Sache aber noch verzwickter. Ein ‘konservativer’ Premierminister unterstützt Schwulenehen.

Nachdem hochrangige römisch-katholische und anglikanische Bischöfe bereits davor gewarnt haben, dass diese Entscheidung “soziale Strukturen aus Tausenden von Jahren untergraben würde”, argumentieren jetzt auch Moslems, Sikhs und Juden [3] dagegen. Eine Dozent_in des Quäkertums meinte hingegen, Quäker_innen wollten gleichgeschlechtliche Paare in einem religiösen Zusammenhang “bejahen und feiern”.

Der Telegraph berichtete:

Moslems und Sikhs greifen Camerons Plan für Homosexuellen-Ehen an

David Camerons Plan, Ehen von Homosexuellen zu legalisieren, sei “unnötig und nicht hilfreich”, laut der landesweit größten muslimischen Organisation.

Der Leiter der britischen Sikh-Gemeinschaft griff ebenfalls den Gesetzesvorschlag an, die Definition der Ehe auf gleichgeschlechtliche Paare zu erweitern, und er bezeichnete diesen als einen “Angriff auf die Religion”. (weiterlesen …)

Bundespräsidentenwahl: Anfang vom Ende des Schuldkultes?

Mit der Person Gauck werden viele Erwartungen, bei manchen auch Befürchtungen, verknüpft. Einer der Bedenkenträger hat sich bereits Anfang letzter Woche, stellvertetend für seine Sippe, zwar wort- aber wenig geistreich auf Welt-Online geäussert. Der Titel des Artikel zeigt wohin die Reise geht:

Totalitarismus-Debatte: Gauck könnte den Holocaust-Konsens aufkündigen

Seit Richard von Weizsäcker gilt der Holocaust als einzigartiges Verbrechen. Das könnte sich jetzt, 25 Jahre nach dem Historikerstreit, ändern. Eine Widerrede.

Zur Erinnerung: Der damalige Bundespräsident Weizsäcker deutet in seiner Rede zum 8.Mai’45 im Jahr 1985 den Tag kurzerhand zum “Tag der Befreiung” um. Neutral formuliert ist es der Tag der Kapitulation, für andere wiederrum der Tag der Niederlage. Niederlage? Das hört sich nach Autobahn an, war es doch das Nazi-Deutschland (mit Betonung auf dem ersten Wort), welches kapitulierte. Mit der Kapitulation endete aber nicht nur die 12-jährige Herrschaft der Nationalsozialisten, vulgo: dem “Dritten Reich“, sondern auch die erste parlamentarische Demokratie auf deutschem Boden, nämlich die Weimarer Rpublik. Die nationalen Sozialisten hatten durch das Ermächtigungsgesetz die Weimarer Verfassung zwar faktisch ausgehebelt, agierten aber formal innerhalb deren Rahmen. Die Widerständler des 20. Juli 1944 um Claus Schenk Graf von Stauffenberg waren Protagonisten des “Geheimen Deutschlands“. Verkürzt dargestellt war ihr Ziel Hitler und die seinen zu beseitigen, den Krieg, zumindest im Westen, zu beenden und dabei die Weimarer Republik zu erhalten. Entscheidend bei diesem Attentat war dass es sich um deutschen Widerstand auf höchstem Niveau handelte. Es war sowohl der letzte als auch ernsthafteste Versuch zu retten, was noch zu retten war. Stauffenberg und die seinen spielten daher in der Nachkriegsgeschichte eine wesentliche Rolle, symbolisieren sie doch dass es auch in der NS-Zeit einen ernstzunehmdenen Widerstand gegen das Regime in den deutschen Eliten gab.

Konservative Revolutionäre

Es ist allgemein bekannt dass das Attentat scheiterte – selbst wenn es nicht gescheiterte wäre, so ist es doch höchst fraglich ob die Rechnung mit dem Westfrieden aufgegangen wäre. Hätte, könnte, wollte – eine Diskussion darüber ist müsig. Fakt ist: Die Weimarer Repbulik wurde 1949 durch das Staatsgebilde der “Bundesrepublik Deutschland” ersetzt. Das zwar löbliche, aber doch provisorische Grundgesetz, stellt trotz aller Beteuerungen keinen Verfassung dar. Die Behauptung das Grundgesetz hätte “Verfassungsrang” zeugt noch heute davon dass die Bundesrepublik ein völkerrechtlich mit heisser Nadel gestricktes Konstrukt ist. (weiterlesen …)

Heuchler beim GEZ- Reichsrundfunk: Der WDR entlässt ModeratorInnen ,die älter als 50 Jahre sind

Hallo,
der WDR , der von einer fast 60- jährigen Matrone (Monika Piel, Jahres”einkommen” aus den der Zipfelmütze mit Gewalt abgepressten Zwangsgebühren: 308.000€ plus Spesen- davon allein 23.000€ nicht nachzuweisende “Aufwandsentschädigung”) regiert wird, stösst Moderatorinnen über 50 ab. Zu alt für die verlogene Blase (siehe menschgemachter Klimawandel, Lügen zur Kernenergie und zur Vermuselung). Darunter sind quotenbringende Labertaschen wie Claudia Ludwig (Tiere suchen ein Zuhause). Typisch für die Verlogenheit der GEZ- Reichsrundfunkanstalten…
http://www.aufbruch-und-wandel.de/wdr-entlaesst-moderatorinnen-50plus/

und:

http://www.rp-online.de/gesellschaft/fernsehen/der-wdr-entlaesst-claudia-ludwig-1.2727262

Begründung: Die Formate sollen “verjüngt” werden, also brauchen wir auch “jüngere” Gesichter…..

Noch Fragen?

und- angenehme Energiewende!

Helden

“Gott ist mit die Doofen” – und mit Helgoland

Holger Kreitling | 28.02.2012 | WELT

Seit 1. März 1952 wird Helgoland wieder bewohnt, obwohl die Briten sie wegsprengen wollten. Und alles nur, weil Student René Leudesdorff die Insel “besetzte”.

Die größte zivile Explosion der Geschichte sollte Helgoland vom Meeresspiegel wischen

Da, endlich, sehen sie die Insel. Es ist ein Mittwoch, kurz vor drei Uhr am Nachmittag. Schwere See herrscht, das Schiff schwankt heftig. Die Luft ist dunstig. René Leudesdorff ist damals 22 Jahre alt, noch nie war er auf Helgoland gewesen. Felsen sind zu erkennen.

Heute, als alter Mann, sagt er: „Wie ein riesiger Frauenleichnam, der auf See lag.“ Alte Hände fahren durch die Luft und modellieren den Körper der Insel, als gäbe es Hüften und Schultern. Er erkennt das Bild mühelos wieder.

Dreizehn dicke Aktenordner mit der Aufschrift „Helgoland“ stehen in der Wohnung von Leudesdorff in Flensburg, nicht in einem der Bücherschränke, sondern zwischen der offenen Küche und dem Wohnzimmer auf einem Sidebord, ein Stickdeckchen liegt oben drauf. Dreizehn Aktenordner mit Briefen, Dokumenten, Notizen.

Ein Spielfilm über die Helgoland-Tat sei geplant gewesen, deshalb stünden die Ordner da. Leudesdorff schüttelt den Kopf. Könne man doch heute gar nicht mehr auf Helgoland drehen, sagt er, nichts erinnere mehr an das Chaos von damals. Nur der Grand Canyon in den USA sei als Drehort heute noch geeignet für die schreckliche Steinwüste mit den Bombentrichtern und den Trümmern, wegen des roten Steins. Der Spielfilm fürs Fernsehen hat sich zerschlagen. Die Ordner blieben.

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Holen wir uns die Sprache zurück

Unser Deutsch verflacht, Begriffe werden ins Gegenteil verkehrt oder umgedeutet, die Werbe- und Techniksprache wird englisch, Wörter werden aus ideologischen Gründen erfunden, um Entwicklungen zu verharmlosen, neue Begriffe kreiert, um dem fassungslosen Gegenüber, das sich in altem deutschen Duckmäusertum nicht traut, nach der Bedeutung zu fragen vermeintliche Intelligenz zu zeigen. Ich will letzteres einmal an einem konkreten Beispiel verdeutlichen: Mitte der 90er Jahre begann man in Hamburg, das Schulsystem zu “reformieren”, also alles Bewährte abzuschaffen und neuen Unsinn auszuprobieren, es begann mit dem Abzug der Reinigungskräfte erst im Rahmen von Stadtteilprojekten, die dann flächendeckend auf alle ausgedehnt wurden. Es ging weiter mit den verlässlichen Halbtagsschulen, das die Grundschüler zwang, bis 13 Uhr in der Schule zu bleiben, auch wenn die letzten anderthalb Stunden nichts gelernt wurde. Es begann wieder mit Stadtteilprojekten und endete wie bekannt. Dann bekamen die Schulen einen Auftrag, ein Schulprogramm zu entwickeln, seither hasse ich das Verb “entwickeln”, das heißt nämlich, es kommt keinerlei Anleitung, wie so etwas auszusehen hat. “Teamwork” begann über ganze Nachmittage. Da begannen alle plötzlich, infiziert von unserem Schulleiter, der ein Wort von den regelmäßig stattfindenden Schulleitersitzungen mitbrachte zu benutzen: “evaluieren”. Ich habe mir das Ungetüm aufgeschrieben und verwendete es wie die anderen, statt wie früher zu sagen, “wir müssen das Ergebnis auf Erfolg kontrollieren”. Dieses Wort kam eindeutig von “oben”. Das ist aber nur ein Abstraktum, von dem es mittlerweile viele gibt. “Gerieren” “Kakophonie” von Schröder, vielleicht können die Diskutanten welche zusammentragen, es gibt viele davon.

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Und wieder: Ein Blick in die Zukunft

Der nachstehende Beitrag wurde von mir bereits vor einigen Monaten bei FF veröffentlicht. Aus gegebenem Anlass möchte ich die Veröffentlichung heute wiederholden: Das gezeichnete Zukunfts-Szenario scheint mir sehr plastisch die beiden Blätter der Schere – verantwortungslose Zuwanderungspolitik und verantwortungslose Verschleuderung von Volksvermögen – aufzuzeigen, welche die politische Klasse der BRD bereits seit Jahrzehnten rücksichtslos handhabt und als Folge von deren weiterem Einsatz Deutschland, wie wir es noch kennen, in einer nicht allzu fernen Zukunft verschwunden sein wird. Öffnen wir jetzt den Vorhang vor der Zukunft:

Die Bundeskanzlerin tritt aus der Haustür des Berliner Altbau- Mietshauses, in welchem ihre gemietete Zweizimmer-Dienstwohnung liegt (anspruchsvolleres Logis musste bereits vor Jahren, angesichts der ausufernden Doppelbelastung der BRD durch Zuwanderer-Transferleistungen und Griechenland-Hilfe aufgegeben werden) in die, wegen der globalen Erwärmung dieses Jahr bereits im September spürbaren Kälte. Der Himmel ist verhangen, es nieselt und es ist noch fast dunkel. In Anerkennung der legendären Leistungen einer früheren Inhaberin des Bundeskanzler-Amtes, ist es protokollarischer Usus geworden, nur noch Frauen in dieses Amt zu berufen, welche – ebenfalls qua Gewohnheit – statt ihres ursprünglichen Vor- und Familiennamen den Einheitsnamen “Angela” annehmen. Zu Unterscheidungszwecken wird dieser Name, in der Manier vergangener dynastischer Zeiten, durch eine Ordnungszahl ergänzt; die derzeitige Amtsinhaberin ist Angela IX.

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Deine Mutter!

Eine Würdigung verkannter Leistungsträgerinnen

Es ist heutzutage viel von der „Doppelbelastung der Frau“ die Rede. Bekanntlich umschließt dieser modische Begriff die parallelen Anforderungen von Beruftstätigkeit und Familie, das heißt, beide werden als „Belastungen“ auf eine Ebene gestellt. So verwandeln sich Kinder in Belastungen, vergleichbar ungefähr dem Terminstress bei einer Projektabgabe oder einem nervenden Chef. Zweifellos können Kinder zuweilen sogar noch belastender sein als der schlimmste Chef, aber der Formulierung von der Doppelbelastung sollte man keineswegs ohne weiteres trauen. Besser wäre vielleicht: Doppelleistung, je nach Naturell sogar: Doppelglück. Schließlich kann ein Tag intensiver Kinderbetreuung so anstrengend (und erfüllend) sein wie das tägliche Arbeitspensum eines Physik-Nobelpreisträgers oder einer Konzertpianistin, wie eine Schicht im Bergwerk oder eine Bergetappe bei der Tour de France.

Aber gehen Berufstätigkeit und Familie zusammen? Wie jede Frau, die sich zur Fortpflanzung entschließt, irgendwann erfährt, eher nicht. Unter den Bedingungen des sogenannten modernen Lebens bedarf es einer Parforceleistung, erfolgreich Kinder großzuziehen und gleichzeitig einem Beruf nachzugehen. Die sogenannte Doppelbelastung wird deshalb häufig delegiert. Frau kann heutzutage Kinder haben und gar nicht erstlinig Mutter sein; dafür gibt es Einrichtungen oder Au pairs, oder die Väter übernehmen Betreuungsaufgaben. Wobei ich nicht glaube, dass sie dasselbe leisten können wie Mütter.

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