Schattenkrieg

Den Titel des Videos habe nicht ich gewählt, man kann auch zu anderen Schlüssen kommen. Die 30 Minuten sollte man aber in jedem Fall investieren:

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Qualifizierte Kommentare erwünscht – was Pamphlete ausschliesst.

Selten bedacht!

Mehrheit der Deutschen ist abhängig vom Staat!

ein besorgter mensch aus berlin | 16.03.2012

Immer wieder wundern sich ausländische Beobachter darüber, dass es trotz der großen europäischen Krisen, es hier in Deutschland immer noch so ruhig bleibt. Auch ich habe mich schon vor Jahren gefragt ob und wann die deutsche Bevölkerung endlich den Mut aufbringen würde, um sich gemeinsam gegen die politische Ausverkaufsmentalität der Regierungen zur wehr zu setzen.

Doch, wie jeder weiß, ist nichts geschehen. Weder als man die Banken mit Milliarden von Steuergeldern rettete, noch als die Regierungen (egal ob rot-grün oder schwarz-gelb) beschlossen, die in Schwierigkeiten geratenen europäischen Nachbarländer mit deutschen Steuermilliarden zu helfen.

Nix passierte. Kaum Widerstand, geschweige denn Massendemonstrationen gegen den “Ausverkauf unserer Zukunft – der Zukunft unserer Kinder, Enkel” – nichts ist passiert. Die Bürger dieses Landes scheinen wie gelähmt zu sein und niemand traut sich gegen die Macht der Finanzmafia und ihrer Polit-Marionetten aufzustehen. Warum eigentlich?

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Unter falscher Flagge

Die Piratenpartei wirbt um Junge und Netzbürger, flaggt schwarz und ist politisch tiefrot

S. Gutschmidt | 05.04.2012 |  PAZ

Bösartige Satire der kommunistischen Jungle World von 2009

Nach der Wahl im Saarland werden die Piraten mit 7,4 Prozent viertstärkste Partei im Saarbrücker Landtag. In Berlin erreichten sie 2011 aus dem Stand 8,9 Prozent. Nächstes Ziel ist das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW), danach Schleswig-Holstein. Von den aufgeschreckten Altparteien müssen besonders die Grünen um Wähler bangen. Den Parteien steht ein Lehrjahr zu Chancen wie Grenzen der Aktivierung von Wählern über das Internet bevor.

„Mit dem Einzug in den ersten Landtag eines Flächenlandes hat die Piratenpartei bewiesen, dass sie in allen Ländern eine neue politische Kraft ist“, wertet die politische Bewegung ihren Wahlsieg über das Internet. „Schwarmintelligenz“ habe den Durchbruch gebracht. Dieser Schwarm, das sind laut einer ARD-Umfrage vor allem Neuwähler. Gut 23 Prozent dieser dem Internet und dessen sozialen Netzwerken zugeneigten Klientel setzte zuletzt auf die noch unfertige Programmatik der neuen Gruppierung. Als Ziele beschreiben die Freibeuter „Bürgerrechte“ und „informationelle Selbstbestimmung“. „Umwelt“ rangiert an dritter Stelle, allerdings fast völlig reduziert auf den nebulösen Begriff der Nachhaltigkeit. Weitere selbst beschriebene Aufgaben wie „Transparenz“, „gesellschaftliche Teilhabe“ oder „Urheberrecht“ kreisen stets um „Teilhabe am digitalen Leben“. Das selbstgesteckte Themenfeld ist somit denkbar schmal. Was immer das Netz betreffen könnte, so das Patentrecht, rückt kurz in den Blick-punkt, solange es eben den elektronischen Datenaustausch betrifft. Die Piraten stehen damit für einen Bedeutungswandel: Der realpolitischen Welt stellen sie die digitale gegenüber.

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In welcher Gesellschaftsordnung leben wir heute?

Es  ist immer schwer zu beurteilen, fast immer bekommen die Systeme im nach hinein ihren Namen, Feudalismus, Kapitalismus, Sozialismus.

Ich finde hier und heute herrscht Sozialismus, ein Zwitter zwischen der alten BRD und der DDR. Hatten die Machthaber in der BRD noch den Anschein einer freiheitlichen Ordnung aufrechterhalten, nahmen sie nach 1990 komplett die Maske vom Gesicht. Wir haben nicht gemerkt, dass wir aus beiden deutschen Systemen nur das Negative übernommen haben. Ich wende mich erst einmal der Innenpolitik zu: Ungefragt bekamen wir den Solidaritätsbeitrag übergestülpt, den wir heute noch zahlen, alle, Ostler wie Westler und ein Ende ist nicht in Sicht, es ist wie mit der Sektsteuer, die 1902 ursprünglich den Bau der Kaiserlichen Flotte finanzieren sollte, aber nie abgeschafft wurde, Sekt und Schampus spülen eine halbe Milliarde Euro pro Jahr in die Staatskasse.  Natürlich wird das Geld nicht dafür verwendet, Alkoholkranke zu heilen, sondern zweckentfremdet, umverteilt. Das angesprochene Problem enthält schon 2 Merkmale des Sozialismus: 1. Alle Preise sind künstlich gemacht, weil der Staat ganz nach Laune und zum Teil auf Umerziehung ausgerichtet (Zigarettensteuer) auf fast alle Waren Steuern legt. 2. Das Geld wird, wieder nach Belieben, umverteilt. Den größten Batzen mit 131.293.000.000 jährlich anteilig mit 37,17 % bekommt das Ministerium für Arbeit und Soziales, wen wundert es bei diese geistig international und blutrot ausgerichteten Clique. Hier ist ein kleiner Überblick, wie fröhlich umverteilt wird http://mehr-freiheit.blogspot.de/2010/10/wohin-gehen-unsere-steuern.html

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Sozialismus bei Hitler, Honecker und heute?

Ein Vergleich

Mona | 03.04.2012

Die alte DDR Riege kam 1945 frisch aus der Sowjetunion gekrochen, wo sie den Stalinismus verinnerlicht und mitgebracht hatte, der sich allerdings wenig vom Hitlerschen Nationalsozialismus unterschied. Der Nationalsozialismus im 3. Reich erfährt seit 1968 heftigste Kritik, anders als der Honeckersche, der aber ein Abklatsch des Hitlerschen, weil Stalinschen, war. Ich will in Stichpunkten auf die frappierende Ähnlichkeit hinweisen, weil viele Wessis leider nur den Hitlerschen kennen.

Hitlers Nationalsozialismus im Vergleich mit dem (DDR Sozialismus)

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Faschismus im neuen Mittelalter

Michael Winkler | 14.03.2012

Letzten Sonntag gab es auf 3sat einen Thementag, bei dem ein Märchenfilm nach dem anderen gezeigt wurde. Froschkönig, Frau Holle, Schneewittchen, des Kaisers neue Kleider, Dornröschen, die Prinzessin auf der Erbse… Es war ein entspannendes Erlebnis, keine Metzeleien, keine Ballereien, alles völlig unamerikanisch. Eine schöne, heile Welt und binnen einer Stunde hatte immer das Gute gewonnen. Nach den Kostümen zu urteilen, spielte alles im 17. und 18. Jahrhundert. Die Gesellschaftsstruktur hingegen war mittelalterlich, sehr viele Unsichtbare, die unten lebten, und einige Wenige oben im Licht. Die Reichen haben sich beschäftigt, um die Zeit totzuschlagen, die Armen mußten arbeiten, arbeiten, arbeiten. Die Handlung spielte an Königshöfen, die Armen waren nur die Statisten, die Diener, das Küchenpersonal, die Wachen und Soldaten, sowie die Bauern, die artig die Hüte ziehen und sich vor der Herrschaft verbeugen.

Diese alte Ordnung wurde durch die Pest schwer erschüttert, durch die Renaissance aufgelockert, durch die Reformation und die Bauernkriege aufgebrochen, bis sie schließlich in der Aufklärung überwunden wurde. Im 19. Jahrhundert wurde das Bürgertum zur führenden Schicht. Ludwig II. von Bayern wurde zwar zum Märchenkönig ernannt, doch seine Märchenschlösser entstanden mit der modernsten verfügbaren Technik. Sie entsprachen nicht der Zeit, sondern wurden gebaut, um aus eben dieser Zeit auszubrechen. Gerade das Deutsche Kaiserreich war nicht mehr Mittelalter, sondern eine revolutionäre Neuerung.

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Bundespräsidentenwahl: Anfang vom Ende des Schuldkultes?

Mit der Person Gauck werden viele Erwartungen, bei manchen auch Befürchtungen, verknüpft. Einer der Bedenkenträger hat sich bereits Anfang letzter Woche, stellvertetend für seine Sippe, zwar wort- aber wenig geistreich auf Welt-Online geäussert. Der Titel des Artikel zeigt wohin die Reise geht:

Totalitarismus-Debatte: Gauck könnte den Holocaust-Konsens aufkündigen

Seit Richard von Weizsäcker gilt der Holocaust als einzigartiges Verbrechen. Das könnte sich jetzt, 25 Jahre nach dem Historikerstreit, ändern. Eine Widerrede.

Zur Erinnerung: Der damalige Bundespräsident Weizsäcker deutet in seiner Rede zum 8.Mai’45 im Jahr 1985 den Tag kurzerhand zum “Tag der Befreiung” um. Neutral formuliert ist es der Tag der Kapitulation, für andere wiederrum der Tag der Niederlage. Niederlage? Das hört sich nach Autobahn an, war es doch das Nazi-Deutschland (mit Betonung auf dem ersten Wort), welches kapitulierte. Mit der Kapitulation endete aber nicht nur die 12-jährige Herrschaft der Nationalsozialisten, vulgo: dem “Dritten Reich“, sondern auch die erste parlamentarische Demokratie auf deutschem Boden, nämlich die Weimarer Rpublik. Die nationalen Sozialisten hatten durch das Ermächtigungsgesetz die Weimarer Verfassung zwar faktisch ausgehebelt, agierten aber formal innerhalb deren Rahmen. Die Widerständler des 20. Juli 1944 um Claus Schenk Graf von Stauffenberg waren Protagonisten des “Geheimen Deutschlands“. Verkürzt dargestellt war ihr Ziel Hitler und die seinen zu beseitigen, den Krieg, zumindest im Westen, zu beenden und dabei die Weimarer Republik zu erhalten. Entscheidend bei diesem Attentat war dass es sich um deutschen Widerstand auf höchstem Niveau handelte. Es war sowohl der letzte als auch ernsthafteste Versuch zu retten, was noch zu retten war. Stauffenberg und die seinen spielten daher in der Nachkriegsgeschichte eine wesentliche Rolle, symbolisieren sie doch dass es auch in der NS-Zeit einen ernstzunehmdenen Widerstand gegen das Regime in den deutschen Eliten gab.

Konservative Revolutionäre

Es ist allgemein bekannt dass das Attentat scheiterte – selbst wenn es nicht gescheiterte wäre, so ist es doch höchst fraglich ob die Rechnung mit dem Westfrieden aufgegangen wäre. Hätte, könnte, wollte – eine Diskussion darüber ist müsig. Fakt ist: Die Weimarer Repbulik wurde 1949 durch das Staatsgebilde der “Bundesrepublik Deutschland” ersetzt. Das zwar löbliche, aber doch provisorische Grundgesetz, stellt trotz aller Beteuerungen keinen Verfassung dar. Die Behauptung das Grundgesetz hätte “Verfassungsrang” zeugt noch heute davon dass die Bundesrepublik ein völkerrechtlich mit heisser Nadel gestricktes Konstrukt ist. (weiterlesen …)

Und wieder: Ein Blick in die Zukunft

Der nachstehende Beitrag wurde von mir bereits vor einigen Monaten bei FF veröffentlicht. Aus gegebenem Anlass möchte ich die Veröffentlichung heute wiederholden: Das gezeichnete Zukunfts-Szenario scheint mir sehr plastisch die beiden Blätter der Schere – verantwortungslose Zuwanderungspolitik und verantwortungslose Verschleuderung von Volksvermögen – aufzuzeigen, welche die politische Klasse der BRD bereits seit Jahrzehnten rücksichtslos handhabt und als Folge von deren weiterem Einsatz Deutschland, wie wir es noch kennen, in einer nicht allzu fernen Zukunft verschwunden sein wird. Öffnen wir jetzt den Vorhang vor der Zukunft:

Die Bundeskanzlerin tritt aus der Haustür des Berliner Altbau- Mietshauses, in welchem ihre gemietete Zweizimmer-Dienstwohnung liegt (anspruchsvolleres Logis musste bereits vor Jahren, angesichts der ausufernden Doppelbelastung der BRD durch Zuwanderer-Transferleistungen und Griechenland-Hilfe aufgegeben werden) in die, wegen der globalen Erwärmung dieses Jahr bereits im September spürbaren Kälte. Der Himmel ist verhangen, es nieselt und es ist noch fast dunkel. In Anerkennung der legendären Leistungen einer früheren Inhaberin des Bundeskanzler-Amtes, ist es protokollarischer Usus geworden, nur noch Frauen in dieses Amt zu berufen, welche – ebenfalls qua Gewohnheit – statt ihres ursprünglichen Vor- und Familiennamen den Einheitsnamen “Angela” annehmen. Zu Unterscheidungszwecken wird dieser Name, in der Manier vergangener dynastischer Zeiten, durch eine Ordnungszahl ergänzt; die derzeitige Amtsinhaberin ist Angela IX.

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Deine Mutter!

Eine Würdigung verkannter Leistungsträgerinnen

Es ist heutzutage viel von der „Doppelbelastung der Frau“ die Rede. Bekanntlich umschließt dieser modische Begriff die parallelen Anforderungen von Beruftstätigkeit und Familie, das heißt, beide werden als „Belastungen“ auf eine Ebene gestellt. So verwandeln sich Kinder in Belastungen, vergleichbar ungefähr dem Terminstress bei einer Projektabgabe oder einem nervenden Chef. Zweifellos können Kinder zuweilen sogar noch belastender sein als der schlimmste Chef, aber der Formulierung von der Doppelbelastung sollte man keineswegs ohne weiteres trauen. Besser wäre vielleicht: Doppelleistung, je nach Naturell sogar: Doppelglück. Schließlich kann ein Tag intensiver Kinderbetreuung so anstrengend (und erfüllend) sein wie das tägliche Arbeitspensum eines Physik-Nobelpreisträgers oder einer Konzertpianistin, wie eine Schicht im Bergwerk oder eine Bergetappe bei der Tour de France.

Aber gehen Berufstätigkeit und Familie zusammen? Wie jede Frau, die sich zur Fortpflanzung entschließt, irgendwann erfährt, eher nicht. Unter den Bedingungen des sogenannten modernen Lebens bedarf es einer Parforceleistung, erfolgreich Kinder großzuziehen und gleichzeitig einem Beruf nachzugehen. Die sogenannte Doppelbelastung wird deshalb häufig delegiert. Frau kann heutzutage Kinder haben und gar nicht erstlinig Mutter sein; dafür gibt es Einrichtungen oder Au pairs, oder die Väter übernehmen Betreuungsaufgaben. Wobei ich nicht glaube, dass sie dasselbe leisten können wie Mütter.

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Das Abendland endete 1945

behauptet Frank Lisson in seinem neuen Buch:

Die Verachtung des Eigenen

Ursachen und Verlauf des kulturellen Selbsthasses in Europa

Das Abendland war der Weltgestalter schlechthin, strotzend vor Selbstbewußtsein unterwarf es die anderen Kontinente seinen Prinzipien, seiner Wissenschaftlichkeit und seinem Seinsverständnis. Um 1950 jedoch setzte eine Infragestellung des Eigenen ein, die in passive Selbstvergessenheit ebenso mündete wie in aktive Selbstauflösung.

Diese Verachtung des Eigenen wird von den Europäern selbst als wünschenswerter “Schritt von sich weg” begrüßt und als Fortschritt begriffen. Kann sich eine Kultur also erschöpfen und das eigene Verschwinden betreiben? Sie kann, sagt Frank Lisson: Die Verachtung des Eigenen ist umgekehrte Überhöhung des Eigenart. Der selbstzerstörerische Antrieb ist dort zu suchen, wo jahrhundertelang der Antrieb für den globalen Aus- und Übergriff heißlief.
Nach Homo absolutus legt Lisson nun seinen zweiten großen Entwurf unserer Lebensmöglichkeit “nach den Kulturen” vor.

Das Buch erschien Anfang Januar 2012.

Verlag Edition Antaios

246 Seiten, gebunden
ISBN/EAN: 3935063393
PREIS: 25,00 EUR incl. 7 % UST exkl. Versandkosten

Der 2+4 Vertrag als gleichwertiger Ersatz für einen Friedensvertrag?

Werte Leserschaft,

Vielen Deutschen ist der 2+4 Vertrag noch nicht einmal inhaltlich bekannt, sie haben ihn weder gelesen, noch in irgendeiner Diskussionsrunde angesprochen und abgearbeitet, aber sie nehmen dessen Inhalt und Intention, in Verbindung mit den Angaben unserer Politiker, die dafür verantwortlich sind, als wahr und zutreffend hin, so auch hinsichtlich des Aspektes, dass dieser den eigentlich notwendigen Friedensvertrag unnötig macht und faktisch ersetzt.

Zunächst einmal ist zu dieser Fehlinformation darauf hinzuweisen, dass Deutschland nicht einen einzigen Friedensvertrag abzuschliessen hatte, sondern insgesamt 54 – nämlich mit allen vom 2.Weltkrieg negativ tangierten Staaten.

Ferner sollte hinterfragt werden, ob Deutschland überhaupt jemals in der Lage war, für sich als Staat souverän zu entscheiden, ob es den 2+4 Vertrag oder den 2+4 Vertrag und einen Friedensvertrag haben wollte, oder eben nur den 2+4 Vertrag, wie es gegenwärtig der Fall ist. Tatsache ist, dass es sich beim 2+4 Vertrag um eine Selbstkontrahierung durch die Alliierten handelte, weil uns durch diese nicht die erforderliche Privatautonomie zugestanden wurde. 1990 waren wir wohl eine offizielle Vertragspartei, jedoch standen hinter uns immer die Alliierten und bestimmten den Inhalt, Wert und die Ausprägung der weiteren essentialia negotii, also der wesentlichen Vertragsbestandteile.

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Felix Somary: Krise und Zukunft der Demokratie

Die Ursachen der willigen Selbstverslavung der Menschen unter die Sozialsstaatsdemokratur seit 1918

Der grössere Teil Europas war (durch die Weltkriege) mehrfach der Zerstörung und feindlichen Okkupation ausgesetzt. Noch ist die Freiheitsliebe nicht ganz erstickt, aber der Wunsch nach Ordnung und Sicherheit sitzt tiefer. Daraus ist die wachsende politische Unterwürfigkeit gegenüber den Regierungen – wie immer sie sein mögen – zu erklären. Man ignoriert, daß die Regierungen Ordnung und Sicherheit nicht mehr gewährleisten können, ja vielfach für Unordnung und Unsicherheit die Verantwortung tragen.

Ist überall hier die Analogie zum Beginn der Feudalära (im 8. /9. Jahrhundert) besonders ausgeprägt, so bestehen in zwei Punkten entscheidende Unterschiede:

Der Mensch der Feudalzeit unterwarf sich nicht bedingungslos (wie der Demokrat), Rechte und Pflichten waren zweiseitig.
Das ist in europäischen Nachkriegsstaat nicht mehr der Fall und über die beginnenden Staaten stand die Kirche, sie allein einigend in Religion, Gesinnung und Sprache. Nicht eines dieser Momente einigt die Staaten der Gegenwart.

Ein kümmerlicher Ersatz hierfür sind die sogenannten Weltorganisationen, internationale Demokratten ohne Geist und Seele, Geschöpfe einer Zeit, die an Zerstörungskraft reich, an gestaltenden Ideen und Männern bettelarm sind.

Felix Somary, Krise und Zukunft der Demokratie

  • Broschiert: 154 Seiten
  • Verlag: TvR Medienverlag; Auflage: 4. Auflage (18. Januar 2010) Erstveröffentlichung  1952
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940431192
  • ISBN-13: 978-3940431196
  • Preis: 12,90 Euronen

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Wirtschaft, Wirtschaft über alles!

Ursula Haverbeck | 12.2011 | Widerhall Nr. 65

Von den römischen Verträgen bis zum RSM

Wer einen Feind besiegen will, muß seine Stärken und Schwächen kennenlernen. Hermann der Cherusker mußte die mühsame Reise nach Rom antreten, um die römische Kriegsführung dort studieren zu können. Wir brauchen heute nicht weit zu reisen. Die Kriegsführung unserer Feinde offenbart sich in ihren Verträgen. Diese zu studieren ist ebenfalls sehr mühsam, jedoch unabdingbar. Viel zu lange haben Rechte Deutsche gemeint, nach einer kurzen Empörung, das ginge sie nichts an oder sie könnten doch nichts dagegen tun.

1993 trat der Maastricht-Vertrag in Kraft, 2002 wurde der Euro eingeführt und jetzt 2013, genau 20 Jahre nach dem Maastricht-Vertrag soll der Sack zugebunden werden durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Tritt er in Kraft, dann gibt es keine Nationalstaaten mit hoheitlichen Befugnissen mehr. Dann verfügt das Bankenmonopol über jedes Volksvermögen.

Bei all diesen von den Globalisierern angestrebten Neuordnungen und Verträgen trat eine Vielzahl von Juristen und Staatsrechtlern auf, um darauf hinzuweisen, daß diese Planungen mit dem Grundgesetz unvereinbar seien. Es wurde daher immer wieder von den Juristen und Professoren das Bundesverfassungsgericht angerufen, wie auch jetzt, verhandelt am 07. September 2011.

Mit dem Maastricht-Vertrag nahm der Eine-Welt-Herrschaftsplan, für alle lese- und denkfähigenMenschen erkennbar, Gestalt an.

Ernst-Günter Kögel hatte im Collegium Humanum bereits 1992 diesen Vertrag ausführlich vorgestellt.
Er mußte gleich zu Beginn feststellen:

… aber was wissen wir Deutschen, die nach dem Willen unserer Regierung nicht gefragt zu werden brauchen, wenn es gilt uns abzuschaffen als souveränes Land, was wissen wir wirklich von diesem umfangreichen Vertragswerk, genannt nach der kleinen niederländischen Stadt Maastricht?”

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Christian Wulff – Ein Nachruf

Joachim Nikolaus Steinhöfel | 17.02.2012 | steinhoefel.de

Wenn wir alle demnächst auf die „Ära Wulff“ zurückblicken, was bleibt dann in Erinnerung? Ein mausgrauer Technokrat, bieder bis ins Mark, mit einem Backsteinhäuschen von atemberaubender Hässlichkeit. Ein farbloser Provinzler ohne jede Ausstrahlung, dessen grösster Moment im Amt die törichte These war, der Islam gehöre zu Deutschland. Und der dies dazu noch mit einem Goethe-Zitat zu untermauern suchte, aus dem sich das glatte Gegenteil ergibt. Niemand wollte Wulff als Bundespräsidenten, sieht man von der politischen Nomenklatura ab. Statt Gauck wurde Wulff der unwilligen Bevölkerung aufgezwungen. Ein Manöver in Sachen Machterhalt, vergleichbar mit dem fiebrigen Populismusschub, einer Industrienation über Nacht die Kernkraftwerke abzustellen. Bis zum Blackout das Fähnchen in den Wind hängen.

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