Piratenpartei: “Verlogenheit ist höchstgradig unangenehm”

Dass die Spaßpartei der Piraten so ihre Schwierigkeiten mit Begriffen wie “Dein” und “Mein” hat ist kein Geheimnis. Angefangen beim “bedingungslosen Grundeinkommen”, über das angebliche Einstehen für Meinungfreiheit (ausser für Andersdenkende natürlich), bis hin zur Haltung zum Urheberrecht demonstriert diese Partei eindrucksvoll die Weigerung ihrer Mitglieder erwachsen zu werden. Ein Grundeinkommen gibt es schon – es heisst Hartz4 und dient nicht wenigen, durchaus auch Biodeutschen, als Hängematte. Bzgl. Meinungsfreiheit hält es diese Partei mit der Antifa: “Rechts sein ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“, folglich gilt die Meinungsfreiheit für diese nicht, frei nach dem Motto “Jeder hat die Freiheit meiner Meinung zu sein“. In Sachen Urheberrecht möchte man eine “Kutlturflatrate” damit jeder immer alles umsonst runterladen kann. Über genau diesen Punkt hat sich der Künstler Sven Regener in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk (hier anzuhören) geäussert.

Neben einer kurzen Bestandsaufnahme bzgl. des Zustands der Kulturlandschaft und der Schneise der Verwüstung, welche die Umsonstkultur bereits gerissen hat, sagt Regner über die Piraten:

Auch der Begriff “Piratenpartei” ist geistiges Eigentum und wenn ich Morgen einen Piratenpartei gründe steht einen halbe Stunde später der Anwalt der Piratenpartei auf der Matte, so sieht’s nämlich aus.

Der örtliche Chef hier von den Piraten der hat eine Firma die machen Apps fürs iPhone, das ist ein geschlossenes System, das ist 100% Copyright, mit Anwälten und allem drum und dran. Und der Typ sagt “Ja hier alles schön frei und so weiter” aber das möchte ich mal sehen was passiert wenn ich sein Programm, was er da gerade verkauft, wenn ich das knacke und ins Internet stelle, für jedem zum freien runterladen und installieren auf seinem iPhone. (weiterlesen …)

Polenstädtchen…

08.02.2012 | Netzrosinen

Irgendwie ist mir noch schwach in Erinnerung, dass der gute, alte “Dschordsch Dabbellju Basch”, als er noch Präsident der Vergeigten Staaten war, erklärte, sie, die Vergeigten, bräuchten keinen UNO-Beschluss, wenn sie irgendwo für Ordnung sorgen wollten. Und das taten sie dann auch. Es war meines Wissens um den Irak gegangen. Und wie alle Welt weiss, herrscht in dem Land heute Ruhe und Ordnung in einer mustergültigen Demokratie.

Und irgendwie ist, beziehungsweise war die Situation ähnlich, als vor ein paar Tagen im UNO-Sicherheitsrat über eine Resolution in Sachen Syrien abgestimmt werden sollte. Die wie immer eloquente Tante Clinton erklärte nämlich in aller Öffentlichkeit, das heisst im Fernsehen, dass sie doch sehr hoffe, dass Russland und China so abstimmen würden, wie die Welt das wünsche.

Nun, es erstaunt wenig, dass Missis Clinton der Meinung ist, dass die Vergeigten Staaten die Welt seien. So denkt sie halt. Einfach, klar, übersichtlich und vor allem unmissverständlich.

Deshalb meint sie ja auch, nicht ganz unähnlich ihrer Freundin IM Erika aus Deutschland, dass man einfach in der Weltgeschichte herumreisen sollte, um die Führer der Restwelt, etwa in China oder Russland, aufzuklären.

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Wenn “Zehn kleine Negerlein” einfach verschwinden

Peter Dittmar | 25.02.2012 | WELT

Bücher können eine gefährliche, aber auch eine gefährdete Ware sein. Dann nämlich, wenn politische Korrektheit alte Bücher und Begriffe nachträglich “bereinigen” will.

Tim und Struppi sind noch einmal davongekommen. Ihnen blieb erspart, was Huckleberry Finn und Pippi Langstrumpf über sich ergehen lassen mussten: dass man ihre kessen Reden nachträglich politisch korrekt synchronisierte.

Dem Comic-Band “Tintin au Congo” war sogar Schlimmeres angedroht. Er sollte, forderte der in Belgien heimische Kongolese Bienvenu Mbutu Mondondo seit 2007, wegen der “Rechtfertigung von Kolonialismus und weißer Überheblichkeit” verboten oder zumindest durch einen unübersehbaren Aufkleber als “rassistisch” gekennzeichnet werden.

Das hat jüngst ein Gericht in Brüssel abgelehnt. Zwar sei dieser Comic, der zuerst 1930/31 erschien, dem damaligen Zeitgeist gehorchend, kräftig von der Kolonialideologie geprägt, wonach allein die Herren aus dem fernen Belgien das Glück der Eingeborenen zu garantieren vermögen. Aber daraus ließe sich nicht, um dem heutigen Zeitgeist dienstbar zu sein, ein Verbot ableiten.

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Wir wollen ihm einen Marsch blasen

Dem schändlichsten Staatsoberhaupt seit Bestehen des Pseudostaates Bunzelplik soll nach „geübter Staatspraxis“ ein Zapfenstreich zelebriert werden, meldet BILD. Ich würde zu gerne das Prozedere übernehmen. Schön wärs nicht für ihn, aber heilsam für viele. “Strafe einen, erziehe Hundert”, soll Mao Tze Tung mal gesagt haben. Wie wahr.

Moral und Ethik sind diesem Land abhanden gekommen, schon Jahrzehnte. Wenn sie in der BRD jemals existiert haben. Vor lauter Vollfressen und Konsum haben das allerdings nur wenige bemerkt. Wie wahrhaftig kann etwas sein, was sich auf Lug und Trug der Bürger des Landes gründet? Spätestens seit dem kalten Anschluß der ehemaligen DDR ist die BRD nur noch ein durch fulminate Habgier seiner Institutionen und Volksvergessenheit der Politkaste gekennzeichnetes Leichentuch. Besser wäre, wir würden diese Farce endlich begraben. Und mit ihm einen guten Teil der charakterlosen Aasgeier, die unser Land okkupiert, zum Selbstbedienungsladen degradiert haben. Davon ist Wulffila noch eines der kleinsten Übel.

Pfui Deibel!

Zeitliche Zusammenhänge sind rein zufällig

Die angebliche Tatwaffe CZ83, von den Tätern immer schön ordentlich in Ölpapier eingewickelt?

Einer der NSU Unterstützer hat “gestanden”, die Tatwaffe “geliefert” zu haben, mit der die “Döner”morde mutmaßlich ausgeführt worden sein sollen.  Noch mal angemerkt sei in diesem Zusammenhang, das von dieser speziellen Variante einer CZ 83  – Nicht Česká 83, wie sooft völlig falsch, selbst von den “Polizeiexperten” berichtet wird. Česká heißt auf Tschechisch lediglich “tschechische”, also weibliche Form des Adjektivs “tschechisch”, so bedeutet beispielsweise Česká republika – die Tschechische Republik. So ergibt die in den Medien überall benutzte Bezeichnung absolut keinen Sinn. Es ist praktisch genauso, wenn man irgendwo in den ausländischen Medien statt BMW “Bayerische” lesen würde. Bei der Tatwaffe handelt sich um eine Pistole, die in Tschechien in Uherský Brod (zu Deutsch Ungarisch Brod) auf der Waffenfabrik Česká zbrojovka a.s. (auf Deutsch: Tschechische Waffenfabrik AG) hergestellt wurde. Beim Bezug auf die dort hergestellten Waffen ist die Bezeichnung ČZ geläufig oder (wenn man keine diakritische Zeichen abschreiben kann, eben CZ. -  in der Schweiz nur 55 Exemplare gefertigt wurden (FF berichtete bereits am 19. 11., 2011 darüber!), wovon 31 an die Stasi geliefert wurden!
Und ausgerechnet diese äußerst seltene Waffe hat Carsten S. zum Spottschwarzmarktpreis in die Hände bekommen!?

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Linker Mann, was nun?

16.02. 2012 | Boess in Berlin

Scherer 8, der dritte Artikel

Bis Gestern herrschte in der links-alternativen Kuschelecke noch Ordnung. Die Welt funktionierte so: Menschen sind von Natur aus gut, solange sie nur einen Migrationshintergrund haben, also irgendwie anders als „die Deutschen“ sind. Die Germanen wiederum sind reaktionäre Finstermenschen, verachten die Migranten und unterdrücken sie. Und der Held in der Geschichte ist man selbst, der links-alternative Fremdenfreund und Helfer, der das Schlimmste zu verhindern weiß.

Ja, und dann wird das eigene 1D-Weltbild, erbaut aus Klischees und Rassismus, einfach so durch Schutzgeldforderungen einer türkisch-kurdischen Straßengang erschüttert.

So geschieht es aktuell in Berlin. Dort wird ein „linkes Wohnprojekt von Kriminellen bedroht, die in das Gebäude eindrangen und die Inneneinrichtung zertrümmerten. Würde es sich bei den Tätern um migrationslose Deutsche handeln, wüssten die Alternativen, wie sie zu reagieren haben: Presse, Polizei, Anzeige, fertig. Wären es Nazis, wäre es noch leichter: Presse, Polizei, Anzeige, Demo, wieder Presse, fertig.

Aber es sind weder Migrationslose, noch sind es Nazis. Mist! Ratlosigkeit, ein Weltbild wankt. Was ist nur mit den edlen Wilden los? Vorläufig gelang dem Wohnprojekt nur eine Erklärung, die als Kapitulation vor der Komplexität der Welt verstanden werden muss:

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Verschlimmbesserung 2.0

Die Nachrichtenlage in unserer schnelllebigen Zeit ist kompliziert. Die Konsumenten werden mit so vielen einzelnen Informationshäppchen bombardiert dass ihnen früher oder später der Gesamtzusammenhang verloren geht, zumindest dann wenn man sich nicht intensiv darum bemüht ihn zu behalten. Manchmal aber gibt es kleine Perlen die für jene die zwischen den Zeilen zu lesen verstehen viele dieser Bruchstücke wieder zu einem grossen Ganzen zusammenfügen. So einen Fall will ich heute behandeln.

Das ist wieder einer! Einer dieser Dauerbrenner in unserer Republik, der seit 40 Jahren heiss diskutiert wird – die Bildungspolitik. Wieder einmal ist alles ganz furchtbar schlimm, wieder einmal hat man in der Vergangenheit alles falsch gemacht, wieder einmal wissen “Experten” wie man alles besser machen kann und wieder einmal gibt es irgendwelche Studien die irgendetwas beweisen sollen.

Nachdem das bei Leistungsträgern überaus beliebte dreigliedrige Schulsystem erfolgreich geschliffen wurde geht es jetzt in die nächste Runde, nun steht das duale Ausbildungssystem auf der Abschußliste, Welt-Online berichtet:

Studie: Die duale Ausbildung schafft Arbeitslose im Alter

Das Modell der dualen Berufsausbildung gilt als deutsche Spezialität. Doch eine Studie zeigt ungeahnte Schwächen – und schlägt ein duales Studium vor. (weiterlesen …)

Reden wir es klein…

05.02.2012 | FAZ

 „Es gibt keine Maschsee-Mafia“

Der Rechtsanwalt Götz-Werner von Fromberg im F.A.Z.-Interview über seine Herrenabende in Hannover, Freunde wie Gerhard Schröder und Frank Hanebuth und über die Affäre Wulff.

Herr von Fromberg, Ihre Herrenabende genießen einen gewissen Ruhm.

Zunächst einmal: Das ist einfach immer nur meine Geburtstagsfeier im Januar. Angefangen hat es mit normalen Partys. Ich habe mit Freunden und befreundeten Ehepaaren gefeiert und getanzt. Von Jahr zu Jahr wurde es voller, und dann habe ich irgendwann die Idee gehabt: Eigentlich könnte ich auch mal einen Männerabend machen. Im Keller habe ich Krökler, das ist der hannoversche Begriff für Tischfußball, Flipper, einen Billardtisch, eine Tischtennisplatte. Das sind alles Wünsche aus meinen Jugendtagen, die ich mir erfüllt habe. Ich habe gedacht, das finden bestimmt alle klasse. Vor 15 Jahren habe ich dann mit den Männergeburtstagsfeiern angefangen – aus denen ist der sogenannte Herrenabend geworden.

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Günstlingswirtschaft in deutschen Ministerien

von Manfred Schäfers | 04.02.2012 | FAZ

Die Karriere der Partei-Beamten

Die Europäer wollen den Griechen die Vetternwirtschaft austreiben. Wie aber ist es darum in Deutschland bestellt? Die Postenvergabe einiger deutscher Minister ist in die Kritik geraten. Der Vorwurf lautet, dass sich die Politiker ihre Häuser untertan machen. Dem Liberalen Dirk Niebel stellt der Personalrat die unangenehme Frage, ob er das Entwicklungsministerium zur „Kampa 2013“ – zur Wahlkampfzentrale der FDP – ausbauen wolle. Seinem Parteivorsitzenden Philipp Rösler geht es nicht besser. Dem Wirtschaftsminister wirft die Mitarbeitervertretung vor, nicht nur Spitzenpositionen, sondern auch Stellen in den Fachabteilungen ohne Ausschreibungen zu besetzen. Auch der Bayer Peter Ramsauer muss sich mit dem Vorwurf auseinandersetzen, das Verkehrsministerium zu einer CSU-Hochburg zu machen.

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Immunität: Wie Diplomaten in Berlin ungestraft sündigen

Von Michael Behrend |02.02 2012 | BERLINER MORGENPOST

Botschaftsangehörige genießen Immunität und scheinen diese auch auszunutzen. Selbst mit mehr als 1,7 Promille am Steuer können Diplomaten im Gastland weder strafrechtlich noch zivilrechtlich belangt werden. Morgenpost Online stellt einige Fälle von diplomatischem Fehlverhalten vor.

Wenn ein Diplomat ausparkt. Hier im Oktober 2011

Diplomatische Immunität – mit diesem Argument wollte sich erneut eine Angehörige einer Botschaft den Weisungen der Berliner Polizei entziehen. Die Ehefrau eines Diplomaten der Republik Simbabwe war – wie erst jetzt bekannt wurde – bereits am 22. Januar stark alkoholisiert angehalten worden und hatte die Vorhaltungen in Bezug auf ihre Fahrtüchtigkeit ignoriert. Dank der Pfiffigkeit der Beamten konnte die Frau jedoch nicht weiterfahren: Ihr wurde der Weg versperrt.

Der Türsteher einer Diskothek hatte nach Informationen von Morgenpost Online an diesem Tag gegen acht Uhr morgens eine zufällig anwesende Funkstreifenwagenbesatzung darüber informiert, dass er einer betrunkenen Frau in einem Auto an der Lützowstraße in Tiergarten Auto- und Türschlüssel abgenommen hatte. Als sich die Beamten dem Fahrzeug näherten und die nach Alkohol riechende Frau ansprachen, gab diese sich als Diplomatin zu erkennen. Im Einsatzbericht vermerkten die Beamten später: „Mehrere Hinweise, dass sie alkoholisiert und nicht mehr fahrtüchtig sei, ignorierte sie.“

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Deutschland ist kein Einwanderungsland!

Auch wenn manche Journalisten und Politiker es immer wieder frech behaupten: Deutschland ist kein Einwanderungsland!

Es ist schier unglaublich, wie unverfroren die Multi-Kulti-Lobby unbeirrt aller Integrationsprobleme Deutschland zum Einwanderungsland küren will. Dabei fehlen diesem relativ kleinen Flächenland alle denkbaren Voraussetzungen, die ein typisches Einwanderungsland nun einmal ausmachen:

  1. Deutschland ist einer der dichtbesiedelsten Staaten der Welt!  Es macht doch keinen Sinn, ein ohnehin schon überbevölkertes Gebiet, dessen Fläche nicht einmal ausreicht, die eigene Bevölkerung zu ernähren, zum Einwanderungsland zu erklären.
  2. Deutschland leidet seit drei Jahrzehnten unter der Massenarbeitslosigkeit! Genauso unsinnig ist es, Armutsflüchtlinge in ein Land mit hoher Massenarbeitslosigkeit zu locken. Nicht einmal die meisten Deutschen (die ja immerhin perfekt ihre Muttersprache beherrschen) haben hier eine Chance auf einen gutbezahlten Vollzeitjob. Wie sollen in diesem Umfeld geringqualifizierte Ausländer mit fehlenden oder mangelhaften Deutschkenntnissen jemals durch Erwerbsarbeit ihre Großfamilie ernähren können?
  3. Ein märchenhaftes Sozialsystem passt nicht zu einem Einwanderungsland! Die typischen Einwanderungsländer USA, Kanada und Australien gewähren Immigranten keinerlei Sozialhilfen. Erst nach einer zehnjährigen Erwerbsphase erwirbt zum Beispiel ein Zuwanderer in den USA ein Anrecht auf eine sehr dürftige Sozialhilfe (für höchstens fünf Jahre). Deshalb zieht es in der Regel in die klassischen Einwanderungsländer nur diejenigen, die voll motiviert und sich ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst sind und auch den Willen zur Integration mitbringen.

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… wollen sich doch gar nicht anpassen!

Viele der hier lebenden Ausländer wollen sich doch gar nicht anpassen. Stattdessen aggressives Fordern nach immer mehr Rechte und Einführung fremder Sitten

Sorry, das ich das so sagen muss.
Ich hatte beruflich sehr viel mit moslemischen Einwanderern zu tun. Alles miteinander reden und verständigen bringt nichts, weil die teilweise nicht mal verstehen oder verstehen wollen, warum gewisse Regeln im Umgang miteinander erforderlich sind. Und das sind nun mal nicht ihre Regeln, und meine ganz persönliche Erfahrung ist: Sie versuchten es jedesmal aufs Neue mir ihre Regeln beizubringen. Soll ich als Deutscher in meinem Land mich etwa den Regeln der hier lebenden Ausländer anpassen?
Ich bin nicht bereit, deren Regeln für mich anzunehmen und nach deren Gewohnheiten zu verfahren, damit fühle ich mich nicht wohl. Ich habe selber mehrere Jahre im Ausland gelebt und war auch erstaunt über manche mir fremden Gepflogenheiten dort. Aber dort musste ich mich halt arrangieren und anpassen. Hätte ich mich dagegen aufgelehnt, hätte ich in vielen Fällen nicht das erreicht, was ich erreichen wollte oder auch manchmal sollte.

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Aktenblätter vom vergifteten Baum

Während Stasi-Akten bei DDR-Tätern keine Beweiskraft haben, müssen Waffen-SS-Veteranen fürchten

Stasi-Akten wurden als Beweismittel bislang nur mit spitzen Fingern angefasst – wusste man doch, wer die Autoren waren. Bei einem 86-jährigen Waffen-SS-Veteranen scheint diese Praxis plötzlich nicht mehr zu gelten.

Politik wie Gerichte messen den Akten der DDR-Staatssicherheit (Stasi) in der Regel nur sehr eingeschränkte Beweiskraft zu. Ob es um die Rehabilitierung von Opfern des SED-Regimes oder die rechtsstaatliche Verfolgung der teils noch aktiven, dafür verantwortlichen Politiker geht: Die Verwendung von Erkenntnissen des DDR-Geheimdienstes ist gesetzlich streng begrenzt, denn die Daten entstammen rechtsstaatswidrigen Verhältnissen.

Als Hauptbeweis haben die Daten daher bislang kaum gerichtliche Anerkennung gefunden. Und doch gibt es stets neue Funde in der Stasiunterlagenbehörde. Physiker machen unlesbare Akten wieder auswertbar, gut 600 Millionen Papierschnipsel gilt es noch zu entziffern. (weiterlesen …)

Laubenpieper beschließen Ausländerquote

Der Kringelkrugweg will weitgehend deutsch bleiben: Kleingärtner in Schleswig-Holstein beschließen eine Obergrenze für Laubenpieper mit Migrationshintergrund.

Bürgermeister Hans-Joachim Grote (CDU)

Es ist nicht ganz einfach in diesen Tagen mit der Familie Kühl ins Gespräch zu kommen. Herr Kühl hat nämlich die Nase ziemlich voll.

Von der Presse auf jeden Fall, vermutlich aber auch von seinem Oberbürgermeister, der ihn hart angeht. Womöglich noch von einer ganzen Reihe anderer Menschen, aber das weiß man nicht so genau. Also geht Frau Kühl ans Telefon, nett, freundlich, geduldig und sagt, dass weder sie noch ihr Mann Auskunft geben möchte, da ja ohnehin immer nur ein kleiner Ausschnitt berichtet werde zu diesem Thema.

Ja, dieses Thema, wenn man das nur geahnt hätte, damals am 30. Oktober beim traditionellen und laut Protokoll auch sehr „schmackhaften“ Grünkohlessen samt anschließender Mitgliederversammlung des Kleingartenvereins Harksheide Kringelkrugweg.

Man hätte es vermutlich bei dem üblichen Gegrummel und Gemurmel und Gemecker belassen, jedenfalls die Angelegenheit nicht zu Protokoll gebracht. Schon gar nicht die Ergebnisse dieser Abstimmung:

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