
Die Palästinenser sind gegen die Stimmen der USA, Israels und Deutschlands in die Unesco aufgenommen worden. Während Washington die Zahlungen an die UN-Kulturorganisation einstellt, wird in Deutschland gestritten. SPD, Linke und Grüne finden das deutsche Votum blamabel und beklagen eine Spaltung Europas, weil zum Beispiel Frankreich und Spanien für die Palästinenser gestimmt haben. (weiterlesen …)
31. Oktober 2011 von
kewil

Aus Anlaß einer Diskussion in Kommentarbereich möchte ich ein paar Zeilen aus dem Buch “Der grosse Wendig. Richtigstellungen zur Zeitgeschichte. Band 1” zitieren.
Auf polnische Initiative hin, aber ebenso im Interesse Deutschlands und anderer Staaten, sollte das Problem der jüdischen Auswanderung auf internationaler Ebene gelöst werden. Denn Juden waren überall in Europa und auch sonst weitgehend unerwünscht (kein Phänomen des Dritten Reiches).
Deshalb fand [...] am französischen Ufer des Genfer Sees in Evian eine Konferenz statt. Vertreter fast aller westlichen Staaten erörterten dort die Organisationsmöglichkeiten jüdischer Auswanderungen aus Polen und dem Dritten Reich. Unter den Delegationen befand sich eine zehnköpfige jüdische, zu der unter anderem Golda Meir (Anm.: Premierministerin Israels 1969-1974) gehörten. [...] Im wesentlichen ging es darum, zu ermitteln, ob und wie jüdischen Auswanderern die Mitnahme ihres Vermögens in jedes beliebige Land ermöglicht werden könnte. (weiterlesen …)
meldete SOS-Österreich am 16. September und führt einige israelische Quellen an.
Unseren EUdssr-Bürokraten ist ja alles zu zutrauen – auch ein BITTE an die Türkei für deren Beitritt in die EU-Gemeinschaft! Bestes Beispiel – das Schweigen Brüssels über den gefährlichen Zündler am Bosporus!
Auf direkte Anweisung aus dem Büro von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sind die Radaranlagen türkischer F-16 Kampfflugzeuge umgerüstet worden, um automatisch israelische Kampfjets als „Feinde“ zu erkennen.
Ankaras „Star Gazete“ und „Zaman today“ haben am Montag und Dienstag berichtet, dass die türkische Military Electronics Industry (ASELSAN) ein neues „Freund-Feind Erkennungssystem“ für Radare der F-16 Kampfjets entwickelt hätten, um das ursprünglich eingebaute amerikanische System zu ersetzen. Die amerikanischen Radare erkennen israelische Flugzeuge und Schiffe automatisch als „Freunde“. Alle moderne Luftwaffen verwenden solche Systeme, um irrtümlichen Beschuss zu verhindern. (weiterlesen …)
Tut mir leid, muß aber wieder auf Nordafrika und den Nahen Osten zurückkommen. Die Naivität, mit der hierzulande die Arabellion gefeiert und über die Folgen nicht nachgedacht wird, ist haarsträubend. In der Zwischenzeit bestätigen auch die Amerikaner, daß in Tripolis die Al-Kaida regiert. Und nun wird von uns mit aller Macht Syrien destabilisiert, nachdem die ägyptische Grenze für Israel bereits eine Bedrohung ist.
Israel sagt das nicht laut, aber nun sind sie dort bald auf allen Seiten von unberechenbaren Feinden und unkontrollierten Terroristen umgeben. Dazu kommt die neue Feindschaft zur Türkei, die aber absehbar war. Nebenbei hat Teheran das erste AKW in Betrieb genommen, angeblich zivil. Es ist schön, daß es auch noch ein paar Menschen gibt, die klar denken können. Der eher linke Historiker Hans-Ulrich Wehler (Foto oben) gab der ZEIT zu seinem 80. Geburtstag ein Interview. Zwei Zitate: (weiterlesen …)
6. September 2011 von
kewil
Ein aufschlussreicher Artikel aus „This Week in Palestine“:
Freizeitpark im Gazastreifen!
Ala’adin aus Al-Bireh grüßte neu aus dem Ausland ankommende in Palästina immer mit einem gut gelaunten: „Sie kommen also auch, um mein Land zu retten?“ Er mochte es, sich über gute Absichten lustig zu machen.
Aus Fairness sollte man aber immer noch sagen, dass die meisten internationalen Besucher Palästinas, insbesondere diejenigen, die sich an Hilfs- und Aktivismuskampagnen beteiligen, das zumindest teilweise aus Gewissensgründen tun. In Britannien – und wage zu sagen, fast überall in Europa – wird die Befreiung der Palästinenser weithin als „gute“ Sache betrachtet. Während viele Palästinenser sich von der internationalen Gemeinschaft im Stich gelassen fühlen, hat uns Ägypten deutlich gelehrt, dass wir die Herrscher eines Landes nicht mit seiner Bevölkerung verwechseln sollten.
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In Deutschland bewegen wir uns bekanntlich in einem Außengroßgehege der nächstgelegenen Irrenanstalt. Der Islam gehört zu Deutschland, für Strom zahlen wir gerne das mehr als Vierfache und nutzen künftig gefühlte hunderttausende landschaftszerstörende Windmühlen, wir retten erstmalGriechenland, dann halb Europa und natürlich 1000 Jahre Weltklima, wir sind auf ewig alle schuldige Nazis, alle Gene stecken wir in eine gleichgeschaltete Schulschublade, verfahren mit dem Auto Brot im Tank während andere leider dummerweise nix zu fressen haben und vieles mehr, was Leute halt so anstellen, die sich ernsthaft für einen ökologischen Napoleon (GröÖkoNaz) halten.
Andere Länder hingegen finden zur Normalität zurück. (weiterlesen …)
Gemeint ist die Hoffnung auf Frieden mit den Palästinensern. Wieviele kleine und größere Konferenzen, politische Besuche, diplomatische Vorstöße, vermeintlich intelligente Vorschläge, Memoranden, Vetos, “Durchbrüche”, Diskussionen zu einem Palästinenserstaat und Friedensverhandlungen hat es in den letzten Jahrzehnten gegeben, um den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen? Gebracht hat alles nichts.
Selber habe ich mir schon seit vielen Jahren abgewöhnt, entsprechende Nachrichten überhaupt zu lesen, weil jeder Vorschlag erwartungsmäßig danebenging. Und dies wird weiterhin so bleiben, denn die Palästinenser wollen keinen Frieden, sondern ganz Palästina unter ihrer Herrschaft. Und weil sie das sicher nie kriegen, bleibt alles ziemlich, wie es ist. Genau dieser Meinung ist auch der streitbare israelische Historiker Benny Morris in einem lesenswerten CICERO-Interview.
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Haolam.de berichtet:
Entführer von Gilad Shalit tot
Heimatfront-Verteidigungsminister Matan Vilnai sagte, dass einige der Entführer von Gilad Shalit ums Leben gekommen seien. In den letzten fünf Jahren sind zahlreiche Mithelfer der Entführung durch „unglückliche Unfälle“ getötet worden. Der Minister versprach darüber hinaus, dass „alle, die in die Entführung verwickelt waren, sich nicht um einen Platz im Altersheim bemühen sollten, denn dort werden sie ihren Lebensabend nicht verbringen.“ Vilnai sagte auch, dass sogar einige der höchsten Hamas-Führer, wie Ismail Haniyaa, nicht wissen, wo der entführte Soldat stecke. „Die Hamas ist sich bewusst, dass Israel auch zukünftig alles Erdenkliche unternehmen werde, um Gilad zu finden. Einige der Proteste für seine Freilassung behindern jedoch die Verhandlungen.“ Weiterhin hat er eingestanden, dass Israel wohl oder übel palästinensische Gefangene freilassen werde, sollte es nicht in der Lage sein, Gilad zu finden.
Neben den gesteuerten Palästinenser-Unruhen mit Toten an Israels Grenzen (wir haben berichtet) kam es gestern auch zu Krawallen vor der israelischen Botschaft in Kairo. Die Randalierer waren die neuen, von uns hochgelobten “Demokraten“. Man kann doch die meisten Journalisten und Politiker diesseits und jenseits des Atlantiks in der Pfeife rauchen. Wie haben sie die neue “Demokratie” in Tunesien, in Ägypten und Libyen gepriesen, den “arabischen Frühling” kreiert und zu dessen Installation Bomben auf Tripolis moralisch legitimiert. Alles ein Schmarren! (weiterlesen …)
Wenn die Feinde die Regeln des Krieges nicht befolgen – Ein aufschlussreiches Interview mit dem Mann, der dazu beiträgt, die ethischen Parameter der israelischen Verteidigungsarmee (IDF) festzulegen. Deutsche Übersetzung von Daniela Marcus, veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von German Media Watch.
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