Das „bunte Wunder“ eines Bischofs: Koransuren in katholischer Kirche vorgetragen

23.03.2012 | katholisches.info

L’Aquila -  Der Diözesanbischof von Teramo-Atri, Msgr. Michele Seccia, führt vom 17. bis 24. März in der Gemeinde Silvi in den italienischen Abruzzen eine Pastoralvisite durch. Zum Frühlingsbeginn am 21. März erlebte er dabei sein „buntes Wunder“. Als er die von Minoriten betreute Pfarrei Maria Himmelfahrt im Ortsteil Silvi Marina, einem Badeort an der Adria besuchte, wurden in der Kirche von einigen moslemischen Kindern Suren des Korans in arabisch vorgetragen. Das unerwartete Schauspiel, Ausdruck einer aus vielerlei Aspekten pseudo-interreligiösen und naiv anmutenden Geisteshaltung, fand vor dem Tabernakel der Pfarrkirche statt. Der Bischof, der keinen Anteil am Programm hatte, wurde vor vollendete Tatsachen gestellt, wie Messa in Latino berichtet. Der Vorfall erinnert an den schwerwiegenden Mißbrauch von Kindern einer katholischen Privatschule in Frankreich, die zur „Förderung des interreligiösen Verständnisses“ in eine Moschee gebracht wurden, wo man ihnen die moslemischen Gebetshaltungen beibrachte.

Eine öffentliche Reaktion des Bischofs von Teramo-Atri ist nicht bekannt.

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Man stelle sich das Ganze mit umgekehrten Vorzeichen in einer Moschee vor! Mayzeks Geheule wäre überall zu hören!

Nationale Eigenheiten: Italienische Fahrerflucht

Eine Kolumne von Jan Fleischhauer – SPON

Volkscharakter sei eine Erfindung von gestern, lernen wir schon in der Schule, Klischees über Nationen hätten ausgedient. Aber ist das wirklich so? Unzeitgemäße Gedanken anlässlich der Irrfahrt eines italienischen Kapitäns.

Hand aufs Herz: Hat es irgend jemanden überrascht, dass der Unglückskapitän der “Costa Concordia” Italiener ist? Kann man sich vorstellen, dass ein solches Manöver inklusive sich anschließender Fahrerflucht auch einem deutschen oder, sagen wir lieber, britischen Schiffsführer unterlaufen wäre?

Man kennt diesen Typus aus dem Strandurlaub: ein Mann der großen Geste und sprechenden Finger. Im Prinzip harmlos, man sollte ihn nur nicht zu nahe an schweres Gerät lassen, wie sich zeigt. “Bella figura” machen, heißt der italienische Volkssport, bei dem es darum geht, andere zu beeindrucken. Auch Francesco Schettino wollte eine gute Figur machen, leider war ihm ein Felsen im Weg.Okay, das war jetzt sehr unkorrekt. Wir haben uns seit langem abgewöhnt, im Urteil über unsere Nachbarn kulturelle Stereotypen zu bemühen. Das gilt als hinterwäldlerisch, oder, schlimmer noch, rassistisch (auch wenn, um im Bilde zu bleiben, nicht ganz klar ist, inwieweit das Italienische an sich schon eine eigene Rasse begründet).

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Griechenland ist für Asylanten nicht gut genug

Das sogenannte Dublin-Abkommen der EU hatte im Streben nach einer gemeinsamen Asylpolitik aller Mitgliedsländer bestimmt, daß jeder Flüchtling in dem EU-Land Asyl beantragen muß , in das er als erstes seinen Fuß setzt. Dagegen hatten Asylanten geklagt. Zuerst wurde Griechenland gerügt, es halte die Menschenrechte nicht ein, man kriege keinen Dolmetscher und kein rechtes Mittagessen, dann Belgien und Italien. Vorgestern gab es ein neues Urteil.  (weiterlesen …)

Italien: Bankgeheimnis adieu!

Wieder ein Schritt in Richtung Überwachungsstaat, diesmal in Italien.

Das WirtschaftsBlatt schreibt:

Italien: Bankgeheimnis adieu!

Im Kampf gegen Steuerhinterziehung will Premier Monti das Bankgeheimnis zu Fall bringen. Wer in Italien Steuern hinterzieht, hat in Zukunft mit schweren Strafen zu rechnen.

Rom. Premier Monti will mit eisernem Griff Steuerhinterziehern das Leben schwer machen. Ab dem 1. Jänner werden Konto-und Depotauszüge in regelmäßigen Abständen an die Steuerbehörden geschickt. Damit kann der Fiskus Widersprüche zwischen dem deklarierten Einkommen und den Beträgen auf den Bankkonten entlarven. Wer Steuern hinterzieht, dem drohen nicht mehr nur saftige Geldstrafen, sondern das Gefängnis. Haftstrafen von bis zu vier Jahren drohen Italienern, die ihr Einkommen vor dem Fiskus verbergen.

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Nikolaus von Moslems mit Steinen beworfen

Im Südtiroler Meran gingen junge Moslems mit Steinen auf die ehrenamtlichen Darsteller des Nikolaus- und Krampusumzugs los. Foto: dmnkhhn / flickr

Der Festtag des Heiligen Nikolaus am 6. Dezember widmet sich dem Bischof von Myra, einem Schutzpatron der Schiffer, Fischer, Getreidehändler und Apotheker. Laut einer der Legenden habe Nikolaus den gesamten Kirchenschatz seiner Stadt geopfert, um zu verhindern, dass Seeräuber Kinder als Sklaven mitnahmen. Er soll ein Fürsprecher der Armen gewesen sein, der auch gegen Ungerechtigkeiten und Willkür staatlicher Obrigkeiten auftrat.

Im Südtiroler Meran dürfte die Gutmütigkeit des weißbärtigen Volksheiligen nicht allen zu Gesicht gestanden sein. Dort nämlich sind muslimische Jugendliche in der Fußgängerzone mit Steinen auf die ehrenamtlichen Darsteller des Nikolaus- und Krampusumzugs losgegangen. Einige der Betroffenen haben sich nun an Thomas Peintner, Gemeinderat der Südtiroler Freiheitlichen, gewandt: „Sie sind besorgt, ob der anstehende Nikolausumzug angesichts der hohen Gewaltbereitschaft und dem Unverständnis einiger ausländischer Zaungäste gegenüber Tiroler Bräuchen überhaupt stattfinden kann. Es ist eine Sache der Erziehung, aber auch der Anpassung an unsere Südtiroler Gepflogenheiten“, so Peintner. Kaum einer wisse, wie viel Arbeit und Einsatz hinter einem solchen Umzug stecke. Wenn die Tätigkeit des verantwortlichen Traditions- und Brauchtumsvereins „Burggrof’n“ aufgrund von gewalttätigen Migranten eingestellt werden müsse, sei das massiv zu bedauern. (weiterlesen …)

Sie nahmen sich, was möglich war

Das Euro-Problem: Unter klugem Wirtschaften versteht jedes Mitgliedsland etwas anderes.

Hier kommt Michael Lewis, ökonomischer Kriegsberichterstatter. Der amerikanische Autor und Ex-Banker ist immer da, wo der Kapitalismus das Schlechteste in den Menschen hervorbringt, die Gier, die Übersteigerung, anschließend das Selbstmitleid. Als junger Bankangestellter erlebte und beschrieb er in den achtziger Jahren zum ersten Mal, wie seine Kollegen das große Rad mit Schrottanleihen drehten, die damals noch Junk Bonds hießen. Über den Wahnsinn im Umgang mit Hypotheken, der 2008 zur großen Finanzkrise führte, schrieb er abermals das beste, das unterhaltsamste Buch.

Wohin reist der ökonomische Kriegsreporter heute? Nach Europa. Das Ergebnis ist eine Sammlung seiner Besuche in Buchform. Bevor man einsteigt, muss man noch etwas wissen über diesen Mann. Er übertreibt gerne, seine Figuren sind Schurken (oft) oder Helden (selten), sie sind furchtbar schlau (selten) oder unheimlich dumm (oft). Und auch ganze Völker über einen Kamm zu scheren, davor scheut Lewis nicht zurück. Man kann sich als Isländer, Grieche, Ire oder auch Deutscher deshalb trefflich ärgern und das neue Buch weglegen. Oder aber man amüsiert sich einfach, wie Lewis uns Deutschen eine merkwürdige Fixiertheit aufs Schlammcatchen unterstellen will. Und im Ernst erkennt man dabei, was der Mann aus Übersee uns eigentlich vor Augen führt.

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“Die Euro-Krise beginnt jetzt von vorne”

sagt Hans-Werner Sinn in einem Interview auf Welt-Online. Hier das Interview mit nur kleinen Kürzungen und Erläuterungen meinerseits:

Welt Online: Herr Professor Sinn, die Regierungschefs meiden das Wort vom Staatsbankrott. Bedeutet der Schuldenschnitt, dass Griechenland jetzt pleite ist?

Hans-Werner Sinn: Ja. Mit dem Schuldenschnitt wird nun offiziell anerkannt, dass Griechenland zahlungsunfähig ist. (weiterlesen …)

Lampedusa: Migrantenunruhen weiten sich aus

Das Auffanglager auf Lampedusa wurde von Insassen am Dienstag niedergebrannt, es folgten Kämpfe mit der Polizei und Einwohnern. Auch in anderen Lagern steigt die Gewalt. Auf der Insel herrscht Chaos.

Rauchwolken stiegen noch am Mittwoch über der kleinen Insel Lampedusa südlich Siziliens auf. Während Italien mit neuen Hiobsbotschaften zur Eurokrise beschäftigt war, spielten sich an seinem Südrand wieder Szenen der Verzweiflung ab: Das vor drei Jahren neu gebaute Auffanglager der Insel nahe des gleichnamigen Inselhauptortes brannte in der Nacht auf Mittwoch großteils ab, vermutlich durch Brandstiftung: Als Täter werden junge Tunesier vermutet, die seit Wochen gegen die Zustände im Lager und die Abschiebung protestieren.
Fast 1300 Menschen hielten sich zuletzt dort auf, Platz gibt es aber nur für etwa 800, und täglich kommen neue. Der Protest richtete sich auch dagegen, dass die Regierung Flüchtlinge nun bis zu 18 Monate festhalten will. Andererseits hatte Verteidigungsminister Ignazio La Russa vor Tagen bekräftigt, dass man das Rückführungsabkommen mit Tunesien rasch wieder in Kraft setzen werde.
Auf der winzigen Insel, auf der nur ca. 6000 Menschen leben, herrschte am Mittwoch Chaos. Hunderte, meist tunesische Migranten protestierten am Hafen und lieferten sich Zusammenstöße mit der Polizei. Einige stahlen aus einem Restaurant Gasflaschen und drohten, sich zu sprengen. Schließlich griffen zahlreiche empörte Inselbewohner ein und warfen Steine auf die Flüchtlinge, auch ein TV-Team der RAI wurde von Einheimischen attackiert. (weiterlesen …)

Wieder Flüchtlingsrevolte auf Lampedusa

Eine Flüchtlingsrevolte ist am Dienstag auf der italienischen Insel Lampedusa ausgebrochen berichtet die neue Züricher Zeitung. Der deutsche Blätterwald schweigt dazu. Einige Tunesier setzten das Auffanglager der Insel in Brand, in dem rund 1300 Personen untergebracht waren. - Jetzt mit Video! -

(sda/dpa/apa)  Die Flammen entwickelten sich in der Küche und im Lager, in dem die Lebensmittel aufbewahrt sind, berichteten italienische Medien. Dunkle Rauchwolken stiegen vom Auffanglager auf.

Rettungsmannschaften mussten mehrere Stunden lang arbeiten, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Einige Migranten mussten behandelt werden, nachdem sie den dichten Rauch eingeatmet hatten, ihr Zustand sei jedoch nicht besorgniserregend. (weiterlesen …)

18 Milliarden Euro für Dienstwagen

Er nennt sich «Spider Truman» und hat angeblich fünfzehn Jahre in der italienischen Abgeordnetenkammer mit Sitz im Barockgebäude Palazzo Montecitorio in Rom gearbeitet. Fünfzehn Jahre lang war er im sogenannten «Precariato»-Verhältnis, also mit befristetem Arbeitsvertrag, angestellt. Bis man ihm vor Kurzem seinen Arbeitsvertrag nicht mehr erneuert und ihn gefeuert hat.

Spider Truman ist wütend und er will sich rächen: «Ich habe mich entschlossen, Schritt für Schritt alle Geheimnisse der Kaste von Montecitorio zu enthüllen», schreibt er auf seiner Facebook-Seite, die er vergangenen Samstag aufgeschaltet hat und die inzwischen von über 200’000 «Likers» verfolgt wird. Einen Blog hat er auch schon eröffnet, falls man seinen Facebook-Account löschen sollte und seit heute Montag ist er auch auf Twitter präsent. (weiterlesen …)

Von Tunesien über Lampedusa nach Paris

Vor circa zwei Wochen sendete die BBC einen Dokumentarfilm über Lampedusa. Gezeigt wurde unter anderem die Rettung eines Flüchtlingsbootes auf hoher See durch die Marine. Die Leute waren natürlich glücklich, und voller Hoffnung sahen sie ihrer Landung auf Lampedusa entgegen. Man konnte ihre leuchtenden Augen sehen. Noch aus größerer Entfernung hielten sie das Winken am Ufer für eine herzliche Begrüßung. Als sie aber in den Hafen kamen, bemerkte auch der letzte, daß es sich um wütende Proteste der Einheimischen gegen sie, die Flüchtlinge, handelte. (weiterlesen …)

Heute schon Hitler Bier getrunken?

Italiener ergreifen anscheinend jede Gelegenheit ihre Ware zu vertreiben. Moral oder Gewissen plagt dort niemanden (Wie in der Weltwirtschaft generell, speziell aber bei Waffenproduzenten, Nahrungsergänzungsmittelherstellern, Weltmeerleerfischern, der chemischen Industrie, der Abholzungswirtschaft, den Klimallügnern usw.), einzig das Geschäft zählt. Das sagt sich auch der italienische Getränkvertrieb I Vini Nostalgici und haut fleissig Hitler, Duce, Stalin, Tito, Lenin oder Che Guevarra Getränke raus. Von Wein über Prosecco, von Bier bis Grappa ist alles vertreten. Unter den abnormsten Bezeichnungen. Stoßen sie mal mit dem Nachbarn mit dem “Mein Kampf Bier” an. Schele Blicke werden wohl das geringste sein, was sie erwartet. “Es ist ein Deutsches Bier “Premium” für anspruchsvolle Genießer, mit großartigem Charakter, feinem Aroma, zart, aber voll von einer sehr diskreten Hopfennote. Vol. 4,9 %”. Die “diskreten” Etiketten erklären sich wohl selbst. David Ben Gurion allerdings wäre über die Nachbarschaft zu diesen Flaschenkumpels garantiert nicht erfreut.

Italien: Cittadella verbietet Döner

Massimo Bitonci, der Bürgermeister der Kleinstadt Cittadella nahe Padua, hat jede “Form des Straßenverkaufs von warm zubereiteten Speisen in Form von Fast Food, etwa Kebab”, untersagt, wegen schlechten und unangenehmen Gerüchen, die nicht zu einer mittelalterlichen Stadt paßten. Er hat auch zur Tarnung gleich noch McDonald’s mit ins Verbot genommen, aber seine Gegner dürften nicht falsch liegen, wenn sie vermuten, daß der Bürgermeister, welcher der Lega Nord angehört, mit dem Döner eigentlich die moslemische Einwanderung meint. Wie man sieht, getrauen sich die Italiener was. Bei uns würde ein solcher Bürgermeister medial erhängt, in Italien haben seine Wähler Bitonci gleich noch ins römische Parlament geschickt.

Der Strippenzieher des geheimen Italien

titelt tagesanzeiger.ch. Weiter heißt es:

Korrupte Geheimlogen mischen mit in der italienischen Politik. Die Schlüsselfigur des neuen Geheimbunds «P4» steht nun unter Hausarrest. Packt er aus, muss Ministerpräsident Silvio Berlusconi zittern.

Luigi Bisignani hat den Ruf, einer der mächtigsten Männer Italiens zu sein. Trotzdem ist er in der Öffentlichkeit kaum präsent, von ihm gibt es nur wenige Fotos. Das ist wenig verwunderlich: Der 57-jährige Bisignani meidet das Rampenlicht, denn seine Macht übt er in den Dunkelkammern der italienischen Republik aus. Jetzt ist er aber ein Thema in den Medien: Der mysteriöse Bisignani steht seit Mittwoch unter Hausarrest, wie die «Repubblica» und andere Medien berichten.

Bisignani gilt als Schlüsselfigur einer Geheimloge, die bei lukrativen Geschäften und in der hohen Politik kräftig mitmischt. Die Ermittlungen gegen die «P4» genannte kriminelle Vereinigung führt die Staatsanwaltschaft von Neapel seit einigen Monaten. (weiterlesen …)

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