Pakistan: Christen werden wie Tiere behandelt

Internationales Eingreifen notwendig

Fides | 24.03.2012 | katholisches.info

Lahore – In Pakistan leiden Christen darunter, daß ihr Leben täglich in Gefahr ist. In einigen Landesteilen werden Christen wie Tiere behandelt, sie werden als Sklaven gehalten und sind Opfer von Mißhandlungen, Gewalt und Zwangsbekehrungen”, so P. John Shakir Nadeem, Sekretär der Kommission für Soziale Kommunikationsmittel der Pakistanischen Bischofskonferenz, Direktor von Radio Veritas und Intendant des Fernsehsenders Rabita Manzil mit Sitz in Lahore.

Er erklärt, daß dies vor dem Hintergrund einer zunehmenden Islamisierung und der Verbreitung fundamentalistischer Gruppen stattfindet und im Kontext eines gesetzlichen Rahmens, der Diskriminierung und Verfolgung legitimiert und einer schwachen Regierung, die sich dem Druck der Extremisten ausgesetzt sieht. Dabei fordert er mit Nachdruck, daß die “Menschenrechtsfrage in die Tagesordnung der Gespräche zwischen den USA und Pakistan in Washington aufgenommen werden”.

“Das Phänomen der Entführung von christlichen Mädchen (wie bei den jüngsten Fällen von Shazia und Kiran George), die unter Todesdrohungen aus ihren Familien verschleppt werden, ist weit verbreitet. Auf die Entführung folgen oft Ehe und Zwangsbekehrung. Dies wird zwar von vielen Nichtregierungsorganisationen kritisiert, aber von den Institutionen ignoriert”, so der Geistliche weiter.

Taliban räumen Unterstützung durch Pakistans Geheimdienst ISI ein

Es klingt wie die Bewahrheitung einer Dolchstoß-Legende. Schon seit Jahren hatten die USA Pakistans Geheimdienst ISI in Verdacht, Taliban mit Informationen und Logistik zu unterstützen. Nun scheint sich diese Befürchtung durch die Aussagen einiger Taliban-Kommandeure in einer BBC-Dokumentation zu verdichten.

Die gesprächsfreudigen Taliban erzählten nicht nur, dass sie von Pakistans Sicherheitsdiensten mit Waffen ausgerüstet worden seien, damit sie effektiver gegen die USA und andere westlichen Truppen in Afghanistan kämpfen könnten, sondern auch dass sie durch den Inter-Services Intelligence (ISI) Hilfe bei der Organisatation bekommen haben.

Diese gemachten Aussagen in einer BBC-Dokumentation bergen Zündstoff: Denn der schon immer unter Verdacht stehende ISI, der vorgab die militanten Gruppen zu bekämpfen, soll nun selbst für deren Training und Bewaffnung gesorgt haben, damit dürften die Beziehungen zu den USA auf eine neue Eiszeit zusteuern. (weiterlesen …)

In-house Mufti

Man ist versucht zu glauben, es wäre Publikumsverarschung, aber es ist wahr und von daher für Westler Realsatire. Die pakistanische Version von “Wer wird Millionär?” läßt uns “ungläubig”, mit offenen Mund zurück.

S.P.O.N. berichtet:

Wenn der Mufti als Joker einspringt

Der pakistanische Günther Jauch

Ratespiele im Ramadan: Von ”Wer wird Millionär?”, dem weltweit erfolgreichen Showkonzept, gibt es jetzt eine islamische Version. In Pakistan beantworten die Kandidaten ausschließlich Fragen rund um die Religion. Der Hauptpreis lässt allerdings nur wahrhaft Gläubige in Verzückung geraten.

Man stelle sich vor: Bei “Wer wird Millionär?” würde kein einziges Mal geklatscht. Wenn der Kandidat eine Frage von Günther Jauch richtig beantwortete, priese das Publikum lautstark Gott. Die Wiedererkennungsmelodie der Sendung wäre ein religiöser Männergesang. Ständig würde Jauch sagen: “So Gott will.” So Gott will, werde der Teilnehmer die Aufgaben lösen. Und so Gott will, werden ihm die Joker helfen. Am Ende der Sendung, wenn noch ein paar Minuten übrig sind, spräche ein Geistlicher erbauliche Worte, dann würde Jauch zum Abschied ein religiöses Lied singen.

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Wird die Bibel in Pakistan verboten?

Eine Gruppe fanatischer Moslem-Kleriker hat in Islamabad eine Petition eingereicht, daß die Bibel in Pakistan verboten werden soll. Es ist überhaupt nicht unmöglich, daß ein solcher Antrag durchkommt. Denkbar wäre auch, daß die Bibel nur gekürzt und zensiert gedruckt werden kann. Pakistan hat schon seit Monaten ein scharfes Blasphemiegesetz, nach dem bei Beleidigung des Propheten Mohammed die Todesstrafe droht, wobei natürlich jede Kleinigkeit an den Haaren herbeigezogen werden kann.

Christen leben in Pakistan sowieso in permanenter Todesgefahr. Christliche Mädchen werden entführt, vergewaltigt oder mit einem Moslem zwangsverheiratet, und hat der Nachbar ein Auge auf das Grundstück eines Christen geworfen, muß er nur sagen, er hätte gesehen, daß dieser den Koran auf den Boden warf, und schon setzt sich ein islamischer Mordmob (Foto) in Bewegung, brennt Häuser und Kirchen der Christen nieder, vertreibt und ermordet sie. Hier die Pakistan Christian Post, die im Internet ziemlich gut erreichbar ist und laufend über derartige Fälle berichtet! Warum wird auf dem Kirchentag in Dresden nicht über solche Themen diskutiert? Ach, Islam is Peace! Wir wissen schon!

Kewil/PI

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