Bekenntnisse eines Economic Hit Man

wahrheitssuche.org

John Perkins war in den 1970er Jahren bei der Beraterfirma Chas. T. Main angestellt, nachdem er, wie er behauptet, von der US-amerikanischen National Security Agency (NSA) sicherheitsüberprüft und anschließend von einem Mitarbeiter der Firma und NSA-Verbindungsmann eingestellt wurde, um nach eigener Beschreibung ein Economic Hit Man (EHM; frei übersetzt: Ein ökonomischer Knochenbrecher) zu werden. Laut seinem Buch bestand Perkins’ Funktion darin, die politische und wirtschaftliche Führungselite unterentwickelter Staaten dazu zu bringen, größere Entwicklungshilfekredite aufzunehmen, als sie ökonomisch verkraften konnten, um sie durch die so herbeigeführte Zahlungsunfähigkeit anschließend erpressen zu können. Staatschefs, die derlei „Deals“ nicht zu folgen bereit waren, seien mit geheimdienstlicher Hilfe von den USA aus dem Weg geräumt worden (unter anderem nennt Perkins explizit einen früheren Präsidenten Panamas, Omar Torrijos, der bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz 1981 ums Leben kam und Jaime Roldos, einen Präsidenten Ecuadors).

Auszüge aus seinem Buch “Bekenntnisse eines Economic Hit Man - Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia”:

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„Made in America“:

Wenn sich China nicht mehr lohnt

von Thomas Jahn | 31.03.2012 |  Handelsblatt Online

In Asien finden sich viele der Billigheimer unter den globalen Produktionsstätten, dabei ist die Herstellung in der Ferne oft kaum günstiger. US-Firmen wie der Kosmetikkonzern Farouk Systems blasen nun zum Rückzug.

Die Produktionshalle von Farouk Systems in den USA.

Man muss nur nach den knalligen Schuhen suchen. Beim Rundgang verliert man Farouk Shami im Gewirr von Metallkübeln und Sortiermaschinen schnell aus den Augen. Aber man findet ihn rasch wieder: Der Chef von Farouk Systems trägt blauen Anzug, grau-weiß gestreiftes Hemd – und rote Cowboystiefel. Auf deren Spitze steht mit goldenen Buchstaben „Chi“, das ist die Hauptmarke des Kosmetik- und Konsumgüterkonzerns mit Sitz in Houston im US-Bundesstaat Texas.

Der Firmengründer liebt seine Fabrikhallen, kennt jede Maschine und grüßt die Arbeiter. In Asien löst er derzeit seine Produktion auf, bis 2015 soll alles wieder in Amerika hergestellt werden. Eine überraschende Entscheidung, immerhin zahlt Shami einem Arbeiter in China nur 40 Cent die Stunde und in den USA zwölf Dollar. Aber das sind, so meint er, nicht alle Kosten. Rechnet man noch Transport, Zoll und deutlich höhere Lagerhaltung hinzu, hat China nur noch knapp die Nase vorn.

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Der ewige Türke?

Ein besonders drastisches Beispiel eines vorbildlich Integrierten.

ein Gastbeitrag von Rudi Ratlos

Irgendwie habe ich den Eindruck, viele dieser Orientalen wollen, das wir so werden, wie sie sind. Da kommt einer daher, macht mit Geldbündeln einen auf “Dicker Max” und ist dann beleidigt, wenn man sich nicht in hündischer Manier vor ihm in den Staub wirft.
Wer zu den Ungläubigen kommt und glaubt, hier mit “Efendi” angesprochen werden zu müssen, sollte sich mal ernsthaft überlegen, einen Integrationskurs zu besuchen, bevor es zu Unstimmigkeiten kommt!

Andere Länder – andere Sitten, Herr Yegin!

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Sinn: „Deutschland wird gezwungen, sein Sparkapital in die Südländer zu investieren“

Deutsche Mittelstands Nachrichten | 24.02.2011

Hans-Werner Sinn beobachtet eine innereuropäische Kapitalflucht: Die deutschen Banken ziehen ihre Gelder aus Südeuropa ab. Damit erhöht sich der Druck auf die Währungsunion. Über die EZB-Gelder fließt das Geld jedoch wieder in den Süden. Weil die deutsche Politik bisher die Target 2- Salden verharmlost hat, könnten die deutschen Sparer und Steuerzahler am Ende auf ihren Milliarden-Forderungen sitzenbleiben.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Herr Sinn, nur mehr vier Länder der Eurozone weisen einen positiven Saldo im Target2-System auf. Gegen Ende des Jahres wuchs auch der Negativsaldo der Österreichischen Nationalbank. Wie erklären Sie sich das?

Hans-Werner Sinn: Die Target-Salden messen Geldflüsse über die Grenzen. Österreich ist wegen des Engagements seiner Banken in Osteuropa von einer gewissen Kapitalflucht betroffen. Das zeigt sich in den Daten.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Und wie erklären Sie sich die Negativsalden Italien und Spaniens?

Hans-Werner Sinn: Das ist der gleiche Vorgang: Kapitalflucht. Zum kleineren Teil sind das Anleger aus diesen Ländern, die ihr Geld in Sicherheit bringen. Zum größeren Teil geht es aber um Anleger aus Deutschland, insbesondere deutsche Banken, die ihre Kredite zurückziehen, die sie vorher diesen Ländern gegeben haben.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Bei einem Austritt Griechenlands würden die Verbindlichkeiten der griechischen Notenbank Target2-System unter allen Mitgliedsländern der Eurozone aufgeteilt werden. Auf die Deutsche Bundesbank würden entsprechend 28% entfallen. Allein die Verbindlichkeiten aus den Peripherieländern liegen derzeit bei mehr als 759 Milliarden. Was käme im Falle eines Zusammenbruchs der Währungsunion auf Deutschland bzw. die deutsche Bundesbank zu?

Hans-Werner Sinn: Dann stehen die gesamten Target-Forderungen, die heute bei etwa 550 Milliarden liegen, im Risiko. Das heißt, die Forderungen haben keine Rechtsgrundlage mehr.

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Todesstrafe für betrügerische Banker

Zumindest in diesem Fall, wünscht man sich chinesische Verhältnisse. Aber schaut man hinter die Kulisse, wird schnell ein Baueropfer daraus, um Bonzen und Militärs zu schützen! Fast wie bei uns. Eine verkommenen Welt ist das.

Zocken mit dem Geld der Bürger

Wie die Stadt Pforzheim von JP Morgan für dumm verkauft wurde

Deutsche Mittelstands Nachrichten  |  06.03.12

Es begann damit, dass die Stadt Pforzheim mit einem Finanzprodukt der Deutschen Bank hohe Verluste machte. Der vermeintliche Retter in der Not, JP Morgan, entpuppte sich jedoch als die noch größere Katastrophe für die Finanzen der Stadt. Am Ende verschwanden die Investmentbanker spurlos.

Es gab Zeiten, da in Pforzheim noch alles übersichtlich war. "Derivare" wurde im Lateinunterricht konjugiert und nicht von den Kämmerern.

Die Stadt Pforzheim befindet sich derzeit in einem gerichtlichen Verfahren mit JP Morgan. „Wir sind auf eine lange Reise eingebogen“, charakterisiert der Sprecher der Stadt, Michael Strohmayer, die Geschwindigkeit, mit der man sich auf ein Urteil zu bewegt. Es kann noch Jahre dauern. JP Morgan hatte der Stadt Pforzheim ein Finanzprodukt angeboten, mit dem die Stadt Verluste eines Produkts der Deutschen Bank wettmachen wollte. Doch die neue Strategie führte zu Verlusten in Höhe von 57 Millionen Euro.

Im Jahr 2005 empfahl die Deutsche Bank der Stadt Pforzheim ein Finanzgeschäft mit so genannten „Spread-Ladder-Swaps“ (CMS). Hierbei einigen sich Käufer und Bank anfangs auf einen Nominalwert des Geschäfts und schließen auf dieser Basis eine Wette über den Zinsabstand zwischen zweijährigen und zehnjährigen Staatsanleihen in den nächsten Jahren ab. Vergrößert sich der Spread, entsteht daraus ein Gewinn für den Käufer. Zunächst hatten sich die Swaps zugunsten der Stadt Pforzheim entwickelt, doch plötzlich hatten sie „innerhalb weniger Monate einen unglaublich negativen Verlauf“, erklärt Michael Strohmayer den Deutschen Mittelstands Nachrichten. Bis ein Verlust von 20 Millionen eintrat. „Es gab hier auch keinen Boden, die Wetten hätten noch weiter laufen können bis beispielsweise 200 Millionen Euro Minus“.

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Ökostrom-Gesetz verfassungswidrig

Berichtet die Welt:

Studie: “Das Ökostrom-Gesetz ist verfassungswidrig”

Ein Gutachten der Uni Regensburg zieht Parallelen zwischen Erneuerbare-Energien-Gesetz und „Kohlepfennig”. Die Umlage auf alle Verbraucher ist nicht zulässig.

Das zentrale Gesetz zur Umsetzung der ökologischen Energiewende in Deutschland verstößt gegen die Verfassung. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten, das die Rechtsfakultät der Universität Regensburg im Auftrag des Gesamtverbandes Textil und Mode verfasst hat. In dem Gutachten, das „Welt Online“ vorliegt, stellt der Staatsrechtler Gerrit Manssen fest, dass die Kostenwälzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nach der 2010 in Kraft getretenen Novellierung eine „Sonderabgabe“ darstellt, die in allen wesentlichen Punkten mit dem früheren „Kohlepfennig“ vergleichbar ist. Der vom Stromverbraucher zu zahlende Kohlepfennig zur Subventionierung des deutschen Steinkohlebergbaus war 1994 vom Bundesverfassungsgericht verboten worden. (weiterlesen …)

Trittin nennt das Schmiermittel für die Gelddruckpresse der Welt

27.02.2012 | rundertischdgf

Trittin gab heute ein bemerkenswertes Interview dem Deutschlandfunk.  Er will noch viel weitergehen als die schwarzgelbe Regierung. Alles muß aufgestockt werden. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen wörtlich: “Der europäische Stabilitätsmechanismus muß schlagkräftiger werden, er muss aufgestockt werden, oder er muss eine Banklizenz bekommen!” Und weiter: “Ich prognostiziere Ihnen heute schon, am Ende des Tages wird es genau so kommen, wie die G-20-Staaten und Timothy Geithner aus den USA in Mexiko es verlangt haben.” Lesen oder hören Sie sich das ganze Interview an und urteilen Sie darüber. Wir jedoch sagen, diese Einstellung führt direkt zur totalen Entmündigung des deutschen Staates. Er wird keinerlei Haushaltsrechte mehr haben, die letzten Reste der Souveränität werden geopfert. Möglicherweise wollen das solche Politiker wie Trittin. Deutschland scheint sie nicht zu interessieren.

Text des Interviews: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1687419/

Und als  “Hörgenuß” : http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1687419/

Euro: Bundestag liest nix – stimmt aber ab!

Wie erwartet hat der Bundestag gestern gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung der weiteren Ausraubung und Enteignung deutscher Steuerzahler zugunsten Griechenlands und der EUdSSR zugestimmt. Über was genau weiß aber skandalöserweise kein einziger Abgeordneter, denn der Antrag umfaßte 726 Seiten, die erst am Morgen der Abstimmung im Fach lagen. Kein einziger Abgeordneter hat gelesen, was drinsteht!Das nennt sich bei uns Demokratie!

BILD blieb verdienstvoller Weise am Ball und hat die gewählten Hampelmänner mit dem Papierstoß von 726 Seiten im Bundestag konfrontiert. Die Antworten windelweich! Der Umfaller Friedrich (amtierender Innenminister, CSU) auf dem Foto, der noch vor kurzem Griechenland den Austritt aus dem Euro empfohlen hatte, sagte BILD:

„Ich habe die 726 Seiten nicht gelesen, denn ich hatte schon vorher alles auf meinem iPad. Ich zweifle überhaupt nicht am Rettungskurs der Kanzlerin. Sonst würde ich nicht zustimmen.“

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Debatte über Griechenland-Hilfe:

Wir neuen Welt-Bösewichte

von Jan Fleischhauer | 27.02.2012 | SPON

Der Bundestag verabschiedet ein neues Milliardenpaket für Griechenland, doch statt Dank schlägt uns Abneigung aus dem Süden Europas entgegen. Die Deutschen müssen mit einer neuen Rolle zurechtkommen: Wir sind jetzt die Amerikaner Europas.

Ein Vorschlag zur Güte: So wie man früher im Polizeibericht die ethnische Herkunft der Straftäter unterschlug, könnte man in der Berichterstattung über die Euro-Krise künftig auf jede nationale Identität der Hilfsempfänger verzichten. Statt von Griechen oder Portugiesen wäre dann einfach von den Bewohnern eines südeuropäischen Landes die Rede – oder, besser noch: von unseren europäischen Mitbürgern im Süden.

Vielleicht trägt das dazu bei, die Stimmung in Europa zu heben.Man muss in diesen Tagen aufpassen, was man sagt. Ein unvorsichtiger Satz, und schon schlagen die Emotionen über einem zusammen. Ich weiß, wovon ich rede. Als ich vor kurzem anlässlich des Kreuzfahrtunglücks vor Giglio ein paar launige Bemerkungen über die Italiener im Besonderen und dann auch Allgemeinen machte, stand halb Italien Kopf. Sogar der italienische Botschafter in Berlin schaltete sich ein, um mich ins Gebet zu nehmen. Ich bin nur froh, dass Italien im Schengen-Raum ist. Nachdem, was ich über mich in der italienischen Presse gelesen habe, weiß ich nicht, ob man mich bei der Grenzkontrolle noch ohne Weiteres ins Land gelassen hätte.

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Lord James of Blackheath – 15 Billionen Dollar-Geldwäsche?

Günther Lachmann | 25.02.2012 | WELT

Ich habe diese Sache schon vor einigen Tagen gefunden. Mir war die Quelle allerdings etwas obskur, deshalb  nahm ich Abstand davon, sie zu veröffentlichen. Wenn allerdings selbst die WELT das heute bringt, ist irgend etwas dran (Zum besseren Verständnis: Trillions sind im englischen Sprachraum Billionen und der Autor ist nicht identisch mit Zentralrats-Lachmann und hat eher “unsere” Tendenz Dinge zu sehen, man beachte sein Buch Tödliche Toleranz – Die Muslime und unsere offene Gesellschaft):

Die unglaubliche 15-Billionen-Dollar-Verschwörung

Ist es Fiktion oder Wahrheit? Ein Video aus dem britischen House of Lords erzählt eine hoch kriminelle Geschichte über Banken und Regierungen.

Die Story hat das Potenzial zu einem Thriller aus der Feder von John Le Carré. Sie handelt von geheimen Missionen um einen Billionen-Deal, in den offenbar mächtige Regierungen verstrickt sein könnten. Und ebenso wenig wie bei Le Carré ist am Ende klar, was an der Geschichte nun Fiktion und was Wahrheit ist. Vorstellbar ist alles.

Es geht um einen Fall, den Lord James of Blackheath, nach Angaben des britischen “Guardian” ein angesehener Industrieller und früherer Berater der Konservativen, in diesem Monat im britischen Oberhaus, dem House of Lords, zum Besten gab und der auf der Seite des britischen Parlamentes auf Video festgehalten wurde.

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Darin spricht der Lord über eine angebliche Zahlung der unvorstellbaren Summe von 15 Billionen US-Dollar an britische Banken. Zum Vergleich: Der Euro-Rettungsfonds ESM soll nach neuesten Plänen ein Volumen von 700 Milliarden bis zu einer Billion Euro haben.

Übersetzung der Rede hier

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Schwarze Listen im EU-Hinterzimmer

Von Kay Wagner | 28.01.2012 | neues-deutschland.de

Brüsseler Kommission verletzt Grundrechte-Charta durch heimliche Speicherung von »Risikodaten«

Weitgehend unbemerkt sammelt die EU-Kommission Daten von Personen, Unternehmen und Institutionen, die nach Brüsseler Meinung eine Gefahr für die Gemeinschaft darstellen könnten. Der EU-Ombudsmann geht nun gegen diese Praxis vor.

Im Haus derer, die mächtig sind, sind viele Zimmer und in den Zimmern wohnen jene, die listig sind (Sprüche v.m. 1.1)

Es ist ein Streit, der sich weitgehend ohne die »europäische Öffentlichkeit« abspielt. Ein Streit, der in den Hinterzimmern der EU-Kommission seinen Ursprung hat. Dort läuft seit 2004 ein computergesteuertes System, das die EU vor Schaden schützen soll. Personen, Verbände oder Unternehmen werden von dem System darauf geprüft, ob sie und ihre Handlungen eine Gefahr für die Interessen der EU darstellen könnten – vor allem die finanziellen.

Das Frühwarnsystem FWS ordnet Verdächtige in fünf Gefährlichkeitsstufen ein. W1 ist die unterste Stufe, W5 die höchste. In letztere Kategorie fallen Personen oder Unternehmen, eventuell ganze Staaten, die vom EU-Rat im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sanktioniert werden. Diese werden meist auch von den Vereinten Nationen angeprangert, weshalb sich hier weniger das Problem stellt, das der Europäische Bürgerbeauftragte, der Grieche Nikiforos Diamandouros, nun in Bezug auf das FWS in einem Verfahren verfolgt.

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Die Euro-Illusion

 von Dr. Michael von Prollius | 29.12.2011 | lips-institute.ch

Am Euro soll sich das Schicksal Europas entscheiden. Zumindest wollen uns das namhafte Politiker, manche EU-Bürokraten und einige Ökonomen weiss machen. Der Euro soll nicht nur die Grundlage, sondern sogar die Voraussetzung für ein ökonomisch stabiles und prosperierendes Europa sein. „Der Euro ist eine unser größten Errungenschaften.“ heißt es in Brüssel. „Der Euro ist unser Schutz“ hört man in Berlin und „er nützt uns auf der ganzen Linie“. Zugleich soll ein kleines Land am Rande Europa über eine Vertrauenskrise „den Euro als Ganzes“ gefährden.

Einmal mehr wimmelt es nur so von Kollektivismen und Konstrukten, die die Nation, den Superstaat, die Megawährung über alles stellen. Und die Begründung? „Niemand darf sich Illusionen hingeben: Die Lage ist ernst, sehr ernst“! Wer diesen und anderen Behauptungen oder Versprechungen Glauben schenkt, gibt sich allerdings Illusionen hin. Die Europäische Währungsunion wird nicht in dieser Form fortbestehen, aber Europa würde den Euro und die EU überleben.

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Felix Somary: Krise und Zukunft der Demokratie

Die Ursachen der willigen Selbstverslavung der Menschen unter die Sozialsstaatsdemokratur seit 1918

Der grössere Teil Europas war (durch die Weltkriege) mehrfach der Zerstörung und feindlichen Okkupation ausgesetzt. Noch ist die Freiheitsliebe nicht ganz erstickt, aber der Wunsch nach Ordnung und Sicherheit sitzt tiefer. Daraus ist die wachsende politische Unterwürfigkeit gegenüber den Regierungen – wie immer sie sein mögen – zu erklären. Man ignoriert, daß die Regierungen Ordnung und Sicherheit nicht mehr gewährleisten können, ja vielfach für Unordnung und Unsicherheit die Verantwortung tragen.

Ist überall hier die Analogie zum Beginn der Feudalära (im 8. /9. Jahrhundert) besonders ausgeprägt, so bestehen in zwei Punkten entscheidende Unterschiede:

Der Mensch der Feudalzeit unterwarf sich nicht bedingungslos (wie der Demokrat), Rechte und Pflichten waren zweiseitig.
Das ist in europäischen Nachkriegsstaat nicht mehr der Fall und über die beginnenden Staaten stand die Kirche, sie allein einigend in Religion, Gesinnung und Sprache. Nicht eines dieser Momente einigt die Staaten der Gegenwart.

Ein kümmerlicher Ersatz hierfür sind die sogenannten Weltorganisationen, internationale Demokratten ohne Geist und Seele, Geschöpfe einer Zeit, die an Zerstörungskraft reich, an gestaltenden Ideen und Männern bettelarm sind.

Felix Somary, Krise und Zukunft der Demokratie

  • Broschiert: 154 Seiten
  • Verlag: TvR Medienverlag; Auflage: 4. Auflage (18. Januar 2010) Erstveröffentlichung  1952
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940431192
  • ISBN-13: 978-3940431196
  • Preis: 12,90 Euronen

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