Wir alle haben über die Medien die frohe Kunde vernommen: Die tatsächlichen bundesdeutschen
Steuereinnahmen für 2011 werden den ursprünglich geschätzten Betrag um etwas über 40 Milliarden Euro übersteigen!
Nun ist aber Eile geboten – ehe der deutsche Rentner auf die absurde Idee kommt, diesen vom
Himmel gesandten zusätzlichen fiskalischen Erntesegen etwa für sich zu beanspruchen. Die
unerwartete Knete muss selbstverständlich für den weiteren Ausbau der kulturellen Vielfalt in
diesem, unserem Lande eingesetzt werden. Nur – woher nehmen? Die halbe Welt ist bereits als
Sozialleistungs-Pensionär bei uns zu Gaste! Da fällt unser suchendes Auge auf Papua-Neuguinea: O Wunder! Das ursprüngliche Bevölkerungselement dieses Weltteils ist bei uns noch relativ spärlich vertreten.
Man stelle sich die ungeahnten Möglichkeiten der kulturellen Bereicherung vor, wenn erst Vertreter dieser Ethnien mit durch die Nase gezogenen Eber-Hauern und, bis auf die typische Koteka (Anm. d. Verfassers: Längliche Kürbishülle als Futteral für die Mannes-Zierde), im Naturkostüm, über den Kurfürstendamm schlendern. Auch die Vorgänge in unseren Gerichtssälen werden daher wieder an Farbe gewinnen (“Der Angeklagte verspeiste das Opfer nach vollzogener Vergewaltigung”) – die ewigen Verfahren wegen “Im-öffentlichen-Verkehrsmittel-zum-Krüppel-Schlagen” werden ja langsam monoton. (Der vorgenannte – noch hypothetische – Angeklagte muss natürlich, unter Berücksichtigung des Elements der “Kulturspezifischkeit” im Ernstfall freigesprochen werden).
Um zu erreichen, dass dieses neue ethnische Bereicherungs-Element sich bei uns rasch heimisch
fühlt, wird die – sozusagen axiomatische – Bereitstellung von direkten und indirekten
Sozialleistungen nicht genügen – es wird darüber hinaus notwendig sein, unserer Innenstädte intensiv zu begrünen und dort Wildschweine, Warane, Krokodile, Exemplare der Grünen Baumphyton und Paradiesvögel (hier könnte man auf das Reichstagsgebäude – bzw. dessen Inhalt – zurückgreifen) in ausreichenden Mengen auszusetzen. Mit dem selben Ziel des Heimischmachens muss die bio-deutsche Weiblichkeit dazu angehalten werden, den Textilaufwand im Zusammenhang mit ihrer Kleidung substantiell zu reduzieren.
Wer hat hier schon wieder “aber die Rentner” gerufen? Bitte! Wir haben Dringenderes zu tun, als über diese nutzlose Bande zu diskutieren! Die bekommen, als Kompensation für vier Anpassungs-Nullrunden innerhalb der letzten 10 Jahre, in Jahr 2012 eine Viertelkelle mehr in den Napf – und damit basta! Ich würde sonst gezwungen sein, an den Film “Soylent Green – Die überleben wollen” von 1973 zu erinnern. Und dass mir dann bei der Wahl 2013 auch die Kreuzlein an den richtigen Stellen gemacht werden! Man küsst schließlich die Hand, die einen füttert.
Schluss mit diesem belanglosen Thema und zurück zu unseren künftigen Gästen aus Neu Guinea:
Ich würde der Bundesregierung (natürlich zeitlich nach einer Reihe von steuer-finanzierten
Informations-Ausflügen der diversen Bundestagsfraktionen in das Zielgebiet) die Aufnahme von
Verhandlungen mit der papua-neuguinesischen (ich hoffe ich habe dies richtig) Regierung zwecks
Abschluss eines Anwerbe-Abkommens empfehlen. Dies ist natürlich nur der (eigentlich
anmaßende) Vorschlag eines Laien – unsere Regierung wird schon selbst wissen, was zum Wohle
des deutschen Volkes zu tun ist – wie sie dies ja auch in der Vergangenheit stets gewusst hat.
Quo usque tandem

















