Hauptsache, die Relation stimmt…

Das Theorem des Pythagoras enthält 24 Worte;
Das Vaterunser enthält 66 Worte;
Der Lehrsatz des Archimedes enthält 67 Worte
Die Zehn Gebote enthalten 179 Worte;
Abraham Lincolns “Gettysburg Address” enthält 286 Worte;
Die Unabhängikeitserklärung der USA wnthält 1.300 Worte;
Die EU-Verordnung 1591/87 zur “Festlegung der Qualitätsnormen für Kopfkohl, Rosenkohl…” (und weiteren Gemüsesorten) enthält 26.911 Worte.

Kein weiterer Kommentar, außer dem: Wollen wir, dass das weitere Ausufern dieser Bürokratie-Blase Europa erstickt?

Quo usque tandem

Von Staatsmännern und solchen die sich dafür halten

Dieser Tage kann man wieder einmal westliche Politiker in Aktion beobachten. Worum geht es?

Werfen wir einen Blick auf Syrien. Seit 1970 regiert dort die Familie al-Assad. Der Regierungsstil ist, wie es unter Moslems alter Brauch ist, autokratisch und gegenüber Kritik reagiert die Regierung auch nicht besonders freundlich, offene Proteste werden gewaltsam unterdrückt. Kurz, es handelt sich bei der syrischen Regierung um ein diktatorisches Regime wie es in dieser Gegend viele gibt.

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Gottseidank gibt es noch Zypern

Das mehrheitlich von Griechen bewohnte Zypern wurde 1974 widerrechtlich von der Türkei überfallen und besetzt, und seither zerfällt die Insel in das kleinere türkische Nordzypern und den griechischen Rest, der als eigene Republik Zypern mit allen Rechten und Pflichten seit 2004 der EU angehört. De jure beansprucht die EU übrigens auch den Nordteil. Einzelheiten finden Sie bei Interesse in Wiki, hier interessiert uns nur der Streit der Türkei mit der EU wegen Zypern.

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Das Jahr der drei Wunder

1492 im Lichte der politischen Größe und der wirtschaftlichen Schwäche Spaniens

Im letzten Essay wurden Argumente dafür angeführt, dass die Wurzeln der Strukturschwäche Spaniens, die von den EU-Subventionen und dem trügerischen Boom der letzten Jahre verdeckt wurde und die sich im Zusammenhang mit der Krise des Euros und der EU plötzlich wieder bemerkbar macht, im 16. Jahrhundert liegen. In der Tat spricht einiges dafür, dass gleichzeitig mit dem Aufstieg zur Weltmacht – bzw. gerade durch den Aufstieg zur Weltmacht – die Grundlagen für die Strukturschwäche gelegt wurden: Überdehnung des Reichsgebiets, Inflation durch exzessive Einfuhr von Edelmetallen, Abhängigkeit von Importen aus fernen Provinzen und Kolonien, Verschuldung durch Kriege, Ideal des spanischen Edelmanns. (weiterlesen …)

Deutschland muss raus aus der Euro-Zone

meint Hans-Olaf Henkel in Welt Online und führt weiter aus:

“Deutschland sollte zusammen mit Ländern, die auf eine ähnliche Wirtschaftskultur zurückblicken können, eine neue Währung begründen: den harten Nord-Euro.

Unsere EU-Romantiker tun alles, um den Einheits-Euro weiterhin als Erfolgsgeschichte zu verkaufen. Und unsere Medien fallen immer wieder darauf rein. Sogar Helmut Schmidt sagt, wir hätten keine Krise des Euro, sondern eine Schuldenkrise einiger Länder.

Es ist nötig, hier zu widersprechen! Tatsächlich ist es schwierig, die Entstehung der “Euro-Krise“ zu durchschauen. Denn drei ganz unterschiedliche Probleme haben sie herbeigeführt. Erstens stehen als Langzeitfolge der Finanzkrise viele Banken noch immer auf wackligen Füßen. Zweitens sind einige Euro-Länder in der Tat überschuldet. Drittens, und das soll möglichst unter dem Deckel gehalten werden, trägt der Euro selbst ein gerüttelt Maß an Schuld. (weiterlesen …)

Der Eu-Kurier vom 23. September 2023

Türkei verlässt die EU

Mit einem klaren 64:36-Votum sind die Weichen am Bosporus gestellt: Nach erst vierjähriger Mitgliedschaft verlässt die Türkei die EU schon wieder. EU-Alterspräsident Fischer bezeichnete diesen Schritt als schweren Verlust für Europa. Für die EU bedeute dies, das sie ihre größte Konjunkturlokomotive verliere. Nach jahrelangen Wachstumsraten von mehr als 10% hatte die Türkei im letzten Jahr das größte BSP aller EU-Mitglieder. Nach dem Freistaat Bayern ist die Türkei jetzt das zweite Land, das aus der EU ausschert. Wie in Bayern, so hatten auch in der Türkei die EU-Gegner vor allem wirtschaftliche Motive. Ein Politanalyst brachte es auf den Punkt: “Die im Vergleich zum EU-Durchschnitt zwanzig Jahre jüngere türkische Bevölkerung hat es nicht mehr eingesehen, die kranken Alten Resteuropas mitzufinanzieren. Der EU-Generationenvertrag bedeutete praktisch eine gewaltige Lastenumverteilung zugunsten der Rentnerstaaten und machte Mitglieder wie die Türkei, Irland und Polen zu Nettoverlierern.” Fischer: “Wenn jetzt nicht Russland aus Solidarität der EU beitritt, gehen im alten Europa bald die Lichter aus.” Auch die Auszahlung des Milliardenkredits des IWF an die EU drohe sich nun zu verzögern.

gustloff-online.de

Türkei Teil europäischer Wertegemeinschaft

Im Gefolge von Erdogans erwartetem Wahlsieg hat sich wieder ein seltsamer Chor bei uns gemeldet. „Die Türkei ist Teil einer europäischen Wertegemeinschaft. Wir erwarten, dass sie das auch bleibt“, sagte Unionsfraktionsvize Andreas Schockenhoff der „Rheinischen Post“. Da wüßte man doch gerne, welche Wertegemeinschaft dieser CDU-Fritze meint. Ich kenne keinen einzigen europäischen Wert.

Das jüdisch-christliche Erbe hat man in der EU-Verfassung kategorisch draußen gelassen, fragt sich nur, was übrigbleibt. Ist der Euro ein Wert? Nach den Milliarden, die er uns schon gekostet hat, drängt sich dieser Eindruck auf. Ist die EUdSSR-Diktatur ein europäischer Wert? Eine Demokratie ist in Brüssel jedenfalls nicht. Sind es Subventionen, Spesenritterei, Kommissare, Korruption? Die EU ist doch wertemäßig eine hohle Nuß! Oder meint der Herr Schockenhoff bereits die Scharia? (weiterlesen …)

Wortbruch, Lügen und Volksverdummung

Ein halbes Jahr nach unserem ersten Gespräch (“Europa verlässt den Boden der Demokratie”) freut es uns, dass sich Prof. Wilhelm Hankel wieder Zeit genommen hat für ein weiteres Interview. Inzwischen ist sehr viel passiert. Hier eine Analyse der Sache mit dem Euro und den Folgen …

Der Euro war politisch gewollt und wird jetzt (alternativlos) politisch verteidigt – mit allen Konsequenzen für die Märkte, Gesellschaft und die Demokratie. Aus einer politischen Idee wurde Realität, die aber wegen ihrer Fehler nach wenigen Jahren schon aus dem Ruder gelaufen ist. Professor Dr. Wilhelm Hankel nennt es „Wortbruch, Lügen und Volksverdummung” - dieses monetäre und politische Experiment in Europa. Er und seine Mitstreiter, die vor dem Verfassungsgericht gegen die “Hilfspakete” klagen, werden landläufig als „Eurokritiker“ bezeichnet. Dabei wird das Wort meist abwertend benutzt. Doch die kurze Zeit des Euro zeigt, dass die Warnungen von damals zur Realität geworden sind.

Ich habe mich kürzlich mit Wilhelm Hankel über das Thema Euro, seine politische Verteidigung, seine Zukunft und vor allem über die Folgen für alle Europäer unterhalten. Hier unser Gespräch: (weiterlesen …)

“EU ist fast wie Jugoslawien vor dem Ende”

Für den slowenischen Ökonomen Joze Mencinger ist die EU krank – so, wie es Jugoslawien knapp vor seinem Zerfall war.

Eine gemeinsame Währung, aber verschiedene Nationen, verschiedene Wirtschaftspolitiken und kaum Möglichkeiten der Zentralgewalt, darauf Einfluss zu nehmen. Kommen Ihnen Europas Probleme mit dem Euro irgendwie bekannt vor?

JOZE MENCINGER: Mich erinnert das leider an die Achtzigerjahre in Jugoslawien, als das Land als wirtschaftliche Einheit nach und nach auseinanderfiel. Und es erinnert mich an die Tabuthemen jener Jahre. Es galt als unangemessen, am Slogan von der Brüderlichkeit und Einheit oder an der Identität der Interessen im sozialistischen Jugoslawien zu zweifeln. Ebenso unangemessen sind heute Zweifel am Euro und der Interessenidentität in Europa. Dabei ist es klar, dass die Interessen der EU-Staaten divergieren und die Eurozone keine optimale Währungsunion werden wird.
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Zurück zur Nation

Man glaubt es kaum, die FAZ bringt diesen fulminaten Artikel:

Die Europäische Union war das Beste, was dem Kontinent passieren konnte. Im Laufe der Jahre ist sie zum Dämon geworden, unkontrollierbar, unabwählbar. Es gibt nur einen Weg, den Kollaps zu vermeiden.

Lampedusa ist nur ein Einfallstor für Flüchtlingsströme an den EU-Außengrenzen – und keiner weiß, wie damit umgehen

Die Europäische Union ist das Beste, was dem Kontinent seit dem Untergang des Römischen Reiches passieren konnte. Damit die so kreativen und expansiven Staaten des Abendlandes nicht mehr übereinander herfallen konnten, bedurfte es erst der Totalkatastrophe. Spätestens 1945 konnte kein vernünftiger Mensch mehr sein Heil im Nationalismus suchen. Die Europäische Idee war simpel: durch eine allmähliche Verflechtung der Volkswirtschaften würde bald jedes Motiv, ja jede logistische Möglichkeit zwischenstaatlicher Gewalt verunmöglicht. Wer schießt schon auf sich selbst? Würden alle Europäer erst einmal dieselben Produkte mit derselben Münze bezahlen, bräche unweigerlich der „Ewige Friede“ an, von dem bereits Kant geträumt hatte und den man mit etwas politischer Intelligenz auch schon 1913 hätte erlangen können.

Nun ist der Traum von einem friedlich geeinten Europa wahr geworden. Der Kontinent ist administrativ und juristisch der stärkste Wirtschaftsraum der Erde. Ohne Binnenkonflikte, ohne Massenarmut, ohne Diktatur. Und dazu mit unerschöpflicher historischer Kultur und Kreativität. Und jetzt? Jetzt ist Europa am Ende. Die gemeinsame Währung kracht und wird von einem Häuflein verzweifelter Banker und Wirtschaftspolitiker mit Notkrediten zu monetärem Altpapier aufgepumpt. Die Zuwanderung lässt die EU von verzweifelten Massen als Todesroulette auf maroden Schaluppen im Mittelmeer erledigen. Bei der Befriedung von Nahost, führt jedes Land seinen eigenen Kolonialkrieg. Oder schaut dezent weg. (weiterlesen …)

Wer gegen Euro und EU ist, der ist ein Nazi!

Man staunt! Aufgrund der schlimmen wirtschaftlichen Entwicklung in der Euro-Zone seit über einem Jahr mit drohenden Staatspleiten in Griechenland, Irland, Portugal und bei weiteren Kandidaten ist ein neues Nazi-Merkmal dazugekommen. Glatze und Führerbild über dem Bett gelten nicht mehr allein. Und wer sich gegen die Islamisierung  wendet, hat sich gleichfalls längst als Rechtspopulist geoutet. Nein, es gibt ein neues Erkennungszeichen! Wer heute gegen die EUdSSR EU ist, ist auch ein Nazi! Wer sich gegen weitere Hilfen für Griechenland stemmt, ist rechtspopulistisch. Wer gegen den Euro ist, ist rechtsextrem!  (weiterlesen …)

Warum griechische Beamte den Gürtel nicht enger schnallen müssen

Die Aufregung ist riesengroß: Angela Merkel hat zarte Kritik an den zukünftigen oder bereits gegenwärtigen Transfergeldempfängern aus der EU-Verschuldung-Union geäußert. Die Griechen gehen zu früh in Rente, die Spanier schlafend zu lange siesta und der Portugiese macht lange Ferien. Reflexartig reagiert die Opposition und überschlägt sich in ihren Anwürfen, „beschämend, absurd, (rechts?)populistisch.“  Man kennt das ja.

Und auf der anderen Seite ist man natürlich geneigt, der Kanzlerin uneingeschränkt zuzustimmen. Es kann doch wohl nicht sein, daß wir die überdimensionierten Pensionsansprüche von 25 % der “arbeitenden” griechischen Bevölkerung, nämlich den dortigen Staatsbediensteten,  bezahlen müssen, während bei uns Geld für Schulen, Straßen und Kultur fehlt. Und selbst wenn das Geld bei uns nicht fehlte: was habe ich mit den griechischen Beamten zu tun? (weiterlesen …)

Deutschland wird verlacht

von Michael Mross/MMnews

Die Reputation Deutschlands sinkt international, wegen der immer größeren Euro-Rettungspakete. Wie lange zahlt Deutschland noch? Das Ausland ist sehr erstaunt, dass sich die Deutschen ohne Widerstand das Geld aus der Tasche ziehen lassen, um hoffnungslose Pleitekandidaten zu retten.

Eigentlich stand Deutschland gar nicht zur Debatte, als ich mich an diesem Oster-Wochenende mit einer illustren Runde zu einer Diskussion in Dubai traf: Zusammen mit Remigio Maradona (der Bruder des berühmten argentinischen Fußballers) und einigen anderen internationalen Würdenträgern ging’s um den Hunger in der Welt und die Frage, wie Unterernährung zu bekämpfen sei.

Maradona ist Chef einer UN-nahen Organisation, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, die schlimmsten Folgen der Mangelernährung mit Spirulina zu bekämpfen – einer hocheiweißreichen Mikro-Alge, die zudem noch viele Vitalstoffe besitzt. Doch bevor es zur eigentlichen Diskussion kam, wurde ich erst mal mit einigen anderen Fragen bombardiert, die nun gar nicht zum Thema passten: (weiterlesen …)

EU-Gesetze gegen Bares

Das Europäische Parlament ermittelt gegen Abgeordnete wegen Korruption. Journalisten der britischen „Sunday Times“ hatten mehrere Hundert EU-Parlamentarier angeschrieben, sich als Lobbyisten ausgegeben und Geld für Gesetzesänderungen geboten. Mehr als 60 Abgeordnete antworteten, sechs stiegen in konkrete Verhandlungen ein. Der österreichische ÖVP-Angeordnete Ernst Strasser stimmte zu, gegen 25000 Euro Schmiergeld einen spekulantenfreundlichen Änderungsantrag zum Bankengesetz einzubringen. Außerdem war er bereit, einen Verwaltungsratsposten in einem britischen Finanzunternehmen anzunehmen und dafür Entscheidungen des EU-Parlaments zu beeinflussen. Rumäniens früherer Vize-Premier Adrian Severin schickte schon vorab eine Rechnung für „Beratungsdienste“ und Zoran Thaler, ehemaliger slowenischer Außenminister, war ebenfalls bereit, gegen Bares Wünsche bei der Gesetzgebung zu erfüllen. Strasser und Thaler sind zurückgetreten, der Druck auf die übrigen Beschuldigten wächst. Nun wollen Parlament und EU-Kommission einen Verhaltenskodex für Lobbyisten erarbeiten. Über einen geplanten Kodex für Abgeordnete wurde hingegen nichts verlautbart

Quelle: Preußische Allgemeine Zeitung

Im Euro-Parlament sitzen offenbar nur Schmeißfliegen, wie auf einem Kothaufen, außer einigen,wenigen löblichen Ausnahmen, wie bspw. Nigel Farange.
Wem diese treffende Analogie noch nicht die Augen öffnet, dem ist nicht zu helfen!

“Nun wollen Parlament und EU-Kommission einen Verhaltenskodex für Lobbyisten erarbeiten.”

Ausgerechnet die dicksten Brummer, die EU-Kommission, wollen den kleineren Aasfliegen beibringen, wie man in Zukunft unauffälliger die Hand aufhält!?
Das ist Persiflage hoch zehn!

„Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für ihre Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei.“ Oswald Spengler– Untergang des Abendlandes, Seite 1193

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