Zwischen den Jahren schauen viele in die Glaskugel. Der Verstand täte es auch. Was wird uns die Zukunft bringen? Wenn man von wichtigen individuellen Befindlichkeiten wie etwa Gesundheit absieht, ist der zentrale Punkt und die zentrale Sorge im privaten und öffentlichen Leben das Geld, ohne das alles nichts ist. Die meisten Bürger werden gemerkt haben, daß in diesem Bereich die Fundamente gewaltig wackeln, wir stehen auf unsicherem Grund.
Die Eurokrise ist schnell erklärt. Deutschland und ganz EU-Europa sind dank unserer verantwortungslosen Politiker bis über beide Ohren verschuldet und nicht zu retten. Gespart wird nichts, also fliegen wir weiter auf den Abgrund zu, die Geldentwertung, den Crash. Staat und Volk werden sehr fühlbar für eine nicht ganz kurze Zeit ziemlich verarmen, wenn nicht schon 2012, dann eben 2013 oder 2015.
Neben diesem finanziellen Chaos haben wir ein zweites, großes Problem. Das alte Abendland stirbt langsam aber sicher, die Bevölkerung schrumpft, es werden zu wenig Kinder geboren in allen Staaten mit Ausnahme Irlands. Parallel dazu werden wir seit Jahrzehnten von Asylanten, Flüchtlingen und anderen Einwanderern in einer Zahl heimgesucht, welche die ganze Struktur der Gesellschaft und des Staates längst verändert. Die Immigranten sind derzeit überwiegend arm, ohne Ausbildung und Moslems. (weiterlesen …)
Die Welt am Sonntag bringt wieder neue Horror-Nachrichten aus dem Finanzsektor. Das Blatt schreibt, es habe diese Woche mit mehreren hohen Regierungsvertretern gesprochen und für die habe „die Bewahrung der Euro-Zone mit all ihren Mitgliedern … absoluten Vorrang“. Das heißt im Klartext, die Transferunion und “am Ende sogar gemeinsame europäische Anleihen” kommen.
Und weiter:
Ohne solche Mittel sei die Eurozone möglicherweise nicht mehr zu retten. Der bisher gewählte Lösungsweg mit milliardenschweren Rettungspaketen für klamme Staaten komme an seine Grenzen.
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14. August 2011 von
kewil
Ein Interview mit Prof. Dr. Joachim Starbatty, Arbeitsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, Tübingen
«Zeit-Fragen»: Der Deutsche Bundestag soll im September einem Gesetz zustimmen, das die Vereinbarung der europäischen Staats- und Regierungschefs über die Einführung eines dauerhaften sogenannten Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) ab 2013 für Deutschland verbindlich machen soll. Die Öffentlichkeit weiss bislang fast nichts über den Inhalt dieses ESM. Was ist der Inhalt dieser Vereinbarung, und wie beurteilen Sie diese wirtschaftlich und verfassungsrechtlich? Erwägen Sie eine erneute Klage vor dem Bundesverfassungsgericht?
Prof. Dr. Joachim Starbatty: Der europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) löst den EFSF-Fonds (European Financial Stability Facilities) ab. Der EFSF sollte den Euro gegen spekulative Attacken schützen und war daher nur für eine befristete Dauer (zwei Jahre) eingerichtet worden. Jetzt wird er auf die finanzielle Unterstützung konkursreifer Staaten umgestellt, und zwar dauerhaft. Er wird von 750 auf 1000 Milliarden Euro aufgestockt, wobei der Internationale Währungsfonds (IWF) 250 Milliarden Euro übernimmt, die Euro-Staaten 750 Milliarden Euro. Es ist bemerkenswert, dass die Anleihen, die der ESM vergibt, eine Überdeckung von 250 Milliarden Euro vorsehen, damit die Bestnote (Triple A) vergeben werden kann. Es muss ja damit gerechnet werden, dass einzelne Länder als Garanten ausfallen, weil sie selbst notleidend geworden sind. Der ESM ist sogar berechtigt, Staatsanleihen unmittelbar von konkursreifen Staaten zu übernehmen. Dagegen wehrt sich besonders die Deutsche Bundesbank, da mit der unmittelbaren Finanzierung der Staatsdefizite anderer Länder der Weg in die europäische Schuldengemeinschaft beschritten wird. (weiterlesen …)
Wann machen wir wieder dicht?
Ein BILD Schnösel echauffiert sich künstlich über die Grenzkontrollen der Dänen:
Wenn die stolzen Dänen davor wirklich Angst haben, dann hätten sie den Vertrag über die Reisefreiheit in der Europäischen Union („Schengen-Vertrag“) niemals unterschreiben dürfen. Haben sie aber.
Ja und? Nun haben sie gemerkt wie der Hase läuft und wollen nicht mehr diesen EU Irrsinn mitmachen. Weil sie im Gegensatz zu unseren und den europäschen Polit-Dumpfbacken konsequent und klug handeln. Dazu muß man aber den Arsch hoch bekommen, was schon lange in den Volkszertreterparteien Deutschlands nicht mehr der Fall ist.
Weiter gehts im dem Tenor:
Das ist billig und feige.
Die Dänische Volkspartei und auch die Regierung verbitten sich nun jede „Einmischung“ – als lebten sie auf einem anderen Stern. Aber die dänische Regierung mit ihren Grenzkontrollen nicht einfach davonkommen zu lassen, ist gutes Recht aller Europäer, die sich von einer mittelgroßen Partei in einem mittelgroßen Land nicht einfach kaputtmachen lassen wollen, was sie so lange aufgebaut haben – und worauf sie zu Recht stolz sind.
Billig, feige, korrupt und schmierig ist einzig der ganze Parteienklüngel und seine Lohnschreiber. Recht haben die Dänen! Wenn wir könnten, würden wir Deutschen uns auch jede Einmischung seitens politischer Charakterschweine in unsere nationalen Belange verbeten! Was wißt ihr denn von Stolz? Aber wir wissen was Hängepartien sind!
Die Staaten der EU haben sich im Zuge der Finanzkrise in historischer Höhe verschuldet. Sie haben damit die Krisenherde vorerst eingedämmt. Doch der Preis ist hoch. Die Frage ist, wer ihn am Ende bezahlt.
Grössere Wirtschaftskrisen treten nach langfristiger historischer Erfahrung etwa alle zehn Jahre einmal auf. Dabei ist jede Krise anders. Die gegenwärtige Krise unterscheidet sich darin, dass die Regierenden weltweit wesentlich weniger auf die Selbstheilungskräfte des Marktes vertrauen, sondern mit Staatshilfen in exorbitanter Höhe einspringen. Zu nennen sind zunächst die weltweit 4 bis 5 Billionen Dollar für Banken zur Aufrechterhaltung ihrer Liquidität, zur Rekapitalisierung und zur Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs, dann die 2,5 Billionen Dollar zur Ankurbelung der Realwirtschaft und schliesslich die Zusagen von etwa 1,1 Billionen Dollar für Entwicklungsländer über den Internationalen Währungsfonds.
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Der Chef des EUdSSR-Politbüros, der Portugiese Barroso, will die Summe von 1 Billion Euro zwischen 2014 bis 2020 ausgeben. Und da er sie nicht hat, schlägt er wieder einmal eigene EU-Steuern vor. Während der polnische EU-Politkommissar Lewandowski im April noch eine Flugsteuer vorschlug, kam dem Ex-Maoisten Barroso eine antikapitalistische Finanztransaktionssteuer in den Sinn nach dem Motto “Steter Tropfen höhlt den Stein”.
Irgendwann haben wir die sich sperrenden nationalen Regierungen weichgeklopft. Und diese Abgabe genügt natürlich nicht, er will eine eigene EUdSSR-Mehrwertsteuer. Das hätte noch gefehlt, daß wir auf die 19% Mehrwertsteuer, die wir eh schon blechen, der Brüsseler Parasitenbürokratie noch zusätzlich ein paar Prozente draufpacken, die dann jedes Jahr von diesen Jakobinern nach gusto erhöht werden, ohne daß man noch gefragt wird. Der Teufel soll diese EU holen!
Oft sind das Beste in unserer Mainstream-Presse die Leserbriefe. Ein Herr Dr. Günter Bronsart v. Schellendorf aus Gross Tessin schrieb gestern in der FAZ zu Euro, EU-Sozialismus und Merkel: (weiterlesen …)
Auf SOS-Österreich erschien eine “Satire”, die uns erzählt, wie “der Grieche” an sich ist:
Er ist faul, aggressiv, neigt zu Realitätsverlust und bezeichnet “die Deutschen” als Nazis. Der Grieche ist also ein undankbarer, asozialer Schmarotzer.
Ich will nicht ausschließen, dass es einen Anteil der griechischen Bevölkerung gibt, der genauso denkt. Doch asoziale, undankbare Schmarotzer mit Realitätsverlust gibt es überall- auch in Deutschland. Das soll keine Rechtfertigung für ein derartiges Verhalten sein, aber es zeigt, dass “pars pro toto” uns nicht weiterbringt, denn genausogut könnte ich mich vor ein Arbeitsamt in Neukölln stellen, die dortige Kundschaft interviewen und dann zu dem Schluss kommen, dass Deutschland zehntausendfach libanesische Drogengangs und asoziale Alkoholiker mit HartzIV- all inclusive durchfüttert, “der Deutsche” also nicht minder faul und undankbar ist als “der Grieche” und das deutsche Sozialsystem nicht minder korrupt, als das griechische.
Neben “dem Schmarotzergriechen” gibt es genauso den Griechen, der raus aus der EU will, die Drachme zurück und der nicht “die Deutschen” als Nazis bezeichnet, sondern lediglich die EU als totalitäres, faschistisches Konstrukt anprangert und seine Verfechter (Merkel, Sarkozy) als “Nazis” tituliert, während er durchaus weiß, dass “der Deutsche” an sich alles andere als ein Nazi ist. Dieser Grieche demonstriert gegen das System und die Korruption der Regierung ist ihm ebenso zuwider wie uns.
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Der Fall des Pleitestaats Griechenland zeigt: Auch Nationen können sich in der Opferrolle einrichten. Das ist verführerisch, weil es viele Vorteile hat. Leider verhindert der Opferstatus aber auch, dass sich die Dinge zum Besseren wenden.
Jetzt sind wir also die Euro-Nazis. Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis es so weit kommen würde, dieser Fummel hängt immer griffbereit im internationalen Kostümfundus. Man muss sagen, es kann einem vor einem selbst angst und bange werden, wenn man in diesen Tagen nach Griechenland blickt: Ganz oben auf der Liste des Weltbösen, gegen das sich die Menschen zu Großdemonstrationen versammeln, stehen wir Deutsche.
Keine Frage: Deutsche haben vor rund 70 Jahren in Griechenland Angst und Schrecken verbreitet. Aber wenn man den Nachrichten glauben kann, die einen von dort erreichen, sind wir heute die Wegbereiter eines neuen “Finanzfaschismus”, der den Schuldenstaat in eine “Kolonie des Vierten Reiches” verwandeln will beziehungsweise Athen in ein “finanzielles Dachau”, wie es in großen griechischen Tageszeitungen schon zum Ausbruch der Krise mit Gespür für historische Dimensionen auf den Punkt gebracht wurde.
Was ist passiert? Ist bei den Bundesbürgern die lang unterdrückte Eroberungswut durchgeschlagen? Haben die Deutschen sich im Gegenzug für ihre Hilfsbereitschaft ein paar griechische Inseln unter den Nagel gerissen? Nein, die Europäer, mit der Bundesregierung vorneweg, sind gerade dabei, noch einmal 110 Milliarden Euro lockerzumachen – zusätzlich zu den 110 Milliarden, die sie schon auf den Weg gebracht haben, um das Südland vor der Pleite zu bewahren. Allerdings drängen insbesondere die Deutschen darauf, dass die Empfänger der Hilfsgelder das ihre tun, damit wenigstens die Hoffnung bleibt, dass nicht alles verloren ist. Das reicht, um die Erinnerung an düstere Zeiten wachzurufen. (weiterlesen …)

Das Foto zeigt eine Demo in Athen gestern abend. Nicht alle Zeitungen drucken es, denn man will unsere Spendenbereitschaft und das Image der Griechen nicht weiter beschädigen. Es gibt noch eine Reihe anderer Bilder aus Hellas, welche uns ebenfalls kaum oder nie gezeigt werden! (weiterlesen …)
Der Tagesanzeiger berichtet:
250’000 Euro für einen Flug mit Privatjet
Er hat ein kostspieliges Amt: EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
Horrende Summen für Privatflüge, Cocktailpartys, Luxushotels und Tiffany-Schmuck für protokollarische Geschenke: Laut britischen Journalisten leisten sich EU-Spitzenfunktionäre fragwürdige Ausgaben.
Ein Teil der Ausgaben der EU-Kommission taugt nicht dazu, Vorurteile gegen Europa abzubauen, ganz im Gegenteil. Der Vorwurf der verschwenderischen Bürokratie in Brüssel wird durch einen Bericht der Zeitung «The Guardian» bestätigt. Die EU-Kommission leistet sich offenbar Sonderausgaben in stattlicher Höhe. So wurden in den letzten fünf Jahren über 7,5 Millionen Euro für Reisen mit Privatjets ausgegeben. In seinem Bericht stützt sich die britische Zeitung auf Recherchen des Büros für investigativen Journalismus in London. (weiterlesen …)
Man staunt! Aufgrund der schlimmen wirtschaftlichen Entwicklung in der Euro-Zone seit über einem Jahr mit drohenden Staatspleiten in Griechenland, Irland, Portugal und bei weiteren Kandidaten ist ein neues Nazi-Merkmal dazugekommen. Glatze und Führerbild über dem Bett gelten nicht mehr allein. Und wer sich gegen die Islamisierung wendet, hat sich gleichfalls längst als Rechtspopulist geoutet. Nein, es gibt ein neues Erkennungszeichen! Wer heute gegen die EUdSSR EU ist, ist auch ein Nazi! Wer sich gegen weitere Hilfen für Griechenland stemmt, ist rechtspopulistisch. Wer gegen den Euro ist, ist rechtsextrem! (weiterlesen …)
Die südliche EUdSSR streikt, Deutschland wird wieder zahlen. Nehmen wir den “spanischen Frühling”! Die Jugend demonstriert, unsere Presse ist angetan. Zwischen einem Viertel und einem Fünftel der Spanier sind arbeitslos, bei den Jugendlichen bis zu 40%. Das ist schlimm, nur fragt sich, was die Regierung schnell dagegen tun kann. Außer dämliche Schilder mit der Aufschrift “Tahrir-Platz” hochzuhalten, wissen die neuen Revoluzzern gar nicht, was sie eigentlich wollen. (weiterlesen …)
So langsam geht es los. Die Bürgerproteste in Spanien finden ihren Weg nicht nur in die deutschen Medien, oben sehen wir die Washington Post von heute, ein Artikel von Associated Press findet sich online – unter der Rubrik „Business“.
Spiegel Online berichtet jetzt ebenfalls (und schreibt die Demos allein Jugendlichen zu, ein Eindruck, den spanische Augenzeugen nicht bestätigen), die Badische Zeitung und NZZ Online sind dabei, die Taz sowieso, und alle anderen werden sicher folgen.
Viel wichtiger ist aber: Auch in Deutschland werden erste Proteste organisiert. Die Facebook-Seite „Echte Demokratie jetzt!“ hat zwar erst rund 1.000 Unterstützer, sie wächst jedoch gerade mit interessantem Tempo und die ersten Demos in Berlin, Hamburg und Düsseldorf sind angekündigt:
Berlin: Heute, Donnerstag, 19. Mai, 20 Uhr, Brandenburger Tor
Hamburg: Samstag, 21. Mai, 12 Uhr, Mittelweg 37, Hamburg (?)
Düsseldorf: Samstag, 21. Mai, 15 Uhr, Burgplatz (weiterlesen …)