Eine Lesermeinung, die Medien NICHT veröffentlichen

Leserbrief zu: “Der Wahnsinn aus der Mitte der Gesellschaft”  von Farid Hafez, Autor des Jahrbuchs für Islamophobieforschung (Studienverlag) und Politikwissenschafter an der Universität Wien, Standard 27.7.2011, 3. August 2011

“GRENZENLOSE SELBSTGERECHTIGKEIT UND ABSTOSSENDE VERLOGENHEIT”

Von Dr. MAS*

“Wenn Islamkritiker vom Schlage Sarrazin, Broder und Raddatz zu den geistigen Wegbereitern des bislang einzigen anti-islamisch motivierten, aber nicht gegen Muslime, sondern das eigene Establishment gerichteten Anschlags zählen, wer und was sind dann die geistigen Brandstifter für die unzähligen von Muslimen verübten Attentate rund um die ganze Welt?

Wenn die Tea Party in den USA erst den geistigen Boden für die Koran-Verbrennung eines Terry Jones bereitete, wer bereitet dann den Nährboden für die Verbrennung unzähliger Bibeln, das Niederbrennen hunderter, wenn nicht gar tausender Kirchen in der islamischen Welt und in Pakistan sogar von Menschen? (weiterlesen …)

Breiviks angebliche Hintermänner

Deutsche Mittäter, muslimische Opfer? Wie Linkspopulisten aus den Anschlägen von Oslo politisches Kapital zu schlagen versuchen

Neun Jahre lang hat Anders Breivik nach eigenen Angaben seinen Massenmord geplant und vorbereitet. Vor neun Jahren stand die Islam­kritik – ein paar Monate nach den Anschlägen vom 11. September – am Beginn ihrer womöglich kurzen Karriere, die Mohammed-Karikaturen waren noch nicht gezeichnet, weder Geert Wilders‘ Partij voor de Vrijheid noch ProKöln existierten damals, in Berlin war gerade ein SPD-Mann namens Thilo Sarrazin Finanzsenator geworden, und außerhalb Berlins kannte kein Mensch die Rütli-Schule.

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Retabuisierung

Welt- Online ist für mich normaler Weise ein rotes Tuch, aber manchmal findet auch ein blindes Huhn ein Korn. Zumindest Heute schenkt sie den selbsternannten “Moralwächtern” kräfig ein, wenn auch unter einem dämlichen Titel, denn blamieren tun sich andere:

Deutsche Blamage – wir und Norwegens Tragödie

Intellektuelle versuchen nach der Schreckenstat in Norwegen, die Islamdebatte an Stellen zu retabuisieren, wo es für linke Migrationsfantasien schmerzhafte Niederlagen gab.

[...]Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion plädierte fast rituell für die Vorratsdatenspeicherung. Claudia Roth von den Grünen forderte die Bundesregierung zum Kampf gegen rechts auf. Andrea Nahles erneuerte ihren Wunsch nach einem NPD-Verbot, ein grüner Innenexperte schrie nach einem verschärften Waffenrecht, und schließlich war es der stammtischerprobte SPD-Chef Sigmar Gabriel, der wusste, wer Schuld an der norwegischen Tragödie hatte: Thilo Sarrazin.

Die deutsche Politik präsentiert sich so bis auf Ausnahmen als stilloses Ensemble von Akteuren, die umso lauter wüteten, je dümmer, durchschaubarer und geschmackloser ihre politischen Folgerungen sind – und dies angesichts ermordeter Jugendlicher. Das passt gut in einen neudeutschen Hang zum Autismus, dessen Mangel an Empathie auch bei außenpolitischen Entscheidungen von Griechenland bis Libyen aufscheint. Kontrastiert wird das durchsichtige Manövrieren um politischen Landgewinn im Windschatten einer Katastrophe, dieses teutonische Lärmen und Raunen, durch die Zivilisiertheit des norwegischen Volkes und seiner Repräsentanten.[...]“

Richtig, es ist fast ekelerregend, wie sich einige Kasperlefiguren des Neobolchiwismus deutscher Prägung des bösen norwegischen Alptraumes bedienen, um ihre orwell’schen Denkverbote an’s Volk zu bringen. Symptomatisch, das die überwiegende Mehrheit der Parteilaffen durch beredtes Schweigen diesen Knallchargen zustimmt. Frei nach dem Motto:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen die Demokratie – SPIEGEL 52/1999

Euch allen sei gesagt, das Volk und inbesondere Wir, die Kritiker, vergessen das nicht! Es kommen auch wieder andere Zeiten!

Honi soit qui mal y pense?

EU sagt Rechtsextremismus den Kampf an

titelt S.P.O.N und tut kund, das sich viele interessierte Kreise in Politik und Machtzentralen ausgiebig der Steilvorlage, die ihnen die Wahnsinnstat Breivigs liefert, bedienen werden. Kaum  jemand hat etwas anderes erwartet, oder?

Das geht von

[...]“Die Tragödie von Norwegen macht das ganz klar erforderlich”, sagte der Sprecher von EU-Kommissarin Cecilia Malmström in Brüssel[...]

über

[...]soll auch ein Anti-Radikalisierungsnetzwerk der EU seine Arbeit aufnehmen.[...]

bis zu

[...]Die europäische Polizeibehörde Europol kündigte an, ein “genaues und aktuelles Porträt des Rechtsextremismus” in Europa vorzulegen.[...]

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Die Entdeckung des Otto-Normal-Bombers

Analyse und Kommentar zu den zynischen Lügen und dreisten Manipulationen rund um die Norwegen-Attentate in Oslo und Utoya.

  • Der ranghöchste Polizist Norwegens hat in einer Pressekonferenz einräumen müssen, daß ein Polizist “auf der Insel hätte sein sollen”.
  • Der norwegischen Polizei wurde bei den Ermittlungen durch die Londoner Polizei “geholfen”.
  • Anwohner, die mit Booten Überlebende retteten, wurde von der Polizei befohlen, sich nicht der Insel zu nähern.
  • Große Teile des angeblich vom festgenommenen Verdächtigen Anders Behring Breivik geschriebenen “Manifestes” sind ein Plagiat des “Manifestes”, welches 1995 vom “Una-Bomber” Theodore Kaczynski verschickt wurde.

Photoshopper meinen, der Hasspatch auf dem Oberarm “Marxist Hunter Norwegen – Erlaubnis zur Jagd von Multi-Kulti-Verrätern“ wäre dazu gefriemelt worden!

Ein 1500 Seiten langes “Manifest” – geschrieben in englisch – wird gestern durch Unbekannte irgendwo in einem norwegischen Forum verlinkt und taucht so plötzlich aus dem Nichts auf irgendeiner Webseite auf (1). Anschließend reichen mutmassliche Ermittler in Deutschland diese wertvollen Informationen sogleich an “Welt Online” (2) weiter. Verkauft wird das Ganze als authentisches “Manifest” des norwegischen alleinigen Attentäters Anders Behring Breivik. Nach Beweisen für eine tatsächliche Urheberschaft von Breivik, der sich nach einem Massenmord an über 80 Menschen durch das angeblich erst nach anderthalb Stunden auf die Insel Utoya gelangte Antiterrorkommando der Polizei freiwillig festnehmen lässt und willig allerlei Aussagen macht, fragen in der Öffentlichkeit wieder einmal die Wenigsten.

Dabei hat die Öffentlichkeit allen Grund zur Skepsis gegenüber Behördenlegenden und blitzschnell “aus dem Nichts” aufgetauchten (aber seit Jahren aufgebauten) Bedrohungslagen durch vermeintliche Otto-Normal-Bomber.

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Utoya: Jugendliche dachten an Pali-Theater

Bevor der Terrorist Breivik das sozialdemokratische Jugendlager auf der Ferieninsel Utoya überfiel und über 80 Jugendliche erschoß, war dort der Außenminister Jonas Gahr Støre zu Gast. Es fand eine Veranstaltung zur Anerkennung des “Staates Palästina” statt. Gleich bei seiner Ankunft wurde demMinister von den Jugendlichen ein Boykott-Israel-Plakat entgegengehalten (Foto). Der Minister war anscheinend nicht explizit für Boykott, aber für den Palästinenserstaat. Und nun kommt ein fatales Detail!

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Broder zu Broder in Breiviks Manifest

Im heute viel diskutierten Manifest des norwegischen Terroristen Breivik kommt auch ein Auszug aus einem Interview Henryk M. Broders vor. Der Tagesspiegel kontaktierte Broder darauf in England, wo er sich gerade aufhält, und fragte, wie er sich dazu stelle und ob er sich Sorgen mache. Broders Antwort:

“Das einzige, worüber ich mir Sorgen mache, ist, woher ich Ersatzteile für meinen Morris Traveller aus dem Jahre 1971 bekomme. Sogar in England werden die Teile knapp.”

Eine sehr gesunde Einstellung meiner Ansicht nach!

Rechte Gruppierungen und ihre Ansichten

Eine Einführung in die Europäische Rechte

(erstmals veröffentlicht auf As der Schwerter am 24.07.2011 unter dem Titel Warum wir nach Oslo nicht einknicken und rumheulen…)

Dieser Text ist vor allem für diejenigen Leser bestimmt, die aufgrund des Amoklaufs in Oslo zu uns gefunden haben. Ich habe mich bemüht, viele und die richtigen Links zu Texten von uns und befreundeten Websites zu setzen, damit jeder, der tiefer in einen Aspekt der Materie einsteigen will, nicht lange suchen muss. Wer mehr über uns erfahren möchte, dem lege ich unseren Text „Warum As der Schwerter“ nahe.

Während zu dem mutmaßlichen Attentäter Breivik und den Ereignissen in Oslo nichts wirklich Neues mehr kommt, steht die Ideologie, der er angeblich anhing, nun im Fokus der Aufmerksamkeit. Daher scheint es uns geboten einmal auf die verschiedenen Aspekte und Richtungen des rechten Spektrums einzugehen.

Einen Überblick geben die Artikel, die wir auf dieser Seite gesammelt haben. Wer sich für die Aufsätze von Fjordman interessiert wird hier fündig.

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Das Blutbad von Norwegen

Die Insel Utoya, der Ort des Massakers

Ich bin wohl nicht der einzige, der heute morgen angesichts der entsetzlichen Nachrichten aus Norwegenfast vom Stuhl gefallen ist. Ich kann jetzt noch kaum fassen, was da geschehen ist. Eine Autobombe im Regierungsviertel von Oslo tötete gestern sieben Menschen, kurz darauf lief ein 32jähriger Norweger Amok und richtete in einem sozialdemokratischen Ferienlager ein unbeschreibliches Blutbad an, das über 80 Todesopfer, die meisten von ihnen Jugendliche, forderte. Eine alptraumhafte Tat von einer solch unvorstellbaren Bösartigkeit, daß es einem den Atem verschlägt.

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Politisch inkorrekte Gedanken zum Norwegen-Massaker

Die “Qualitätsmedien”, Gutmenschen sowie das politische Establishment entlarven sich angesichts der gerade beginnenden Hetze gegen das Christentum und islamkritische Foren anlässlich des jüngsten Terrorakts in Oslo selbst. Ihre Vorwürfe gegen das Christentum im besonderen und gegen die Islamkritik im Speziellen als die angeblichen Verursacher und Verantwortlichen für Behring Breiviks Tat zeigen das wahre Gesicht politischen Establishments und der in seinem dienst stehenden Medien, die längst eine partielle Meinungs- und Gesinnungsdiktatur gegen die wahren Fakten der Islamisierung und seiner Folgen errichtet haben. Der Terrorakt Behring Breiviks (sollte er tatsächlich der Täter sein und die Tat sich so abgespielt haben – zum gegenwärtigen Stand ist noch nichts sicher) kann als der Auftakt eines sich längst abzeichnenden und von den meisten westlichen Geheimdiensten prognostizierten Bürgerkriegs aufgefasst werden. Er wendete sich nicht gegen den Islam, sondern gegen die in den seinen Augen Verantwortlichen der norwegischen Politik. Dass er im Islam einen der schlimmsten Feinde der Menschheit – vergleichbar dem Kommunismus und Nationalsozialismus – erblickt, macht diesen richtigen Befund angesichts seines Terrorakts nicht weniger valid – und den  1400jährigen Terror des Islam gegen die Menschenrechte, gegen die Gleichheit von Mann und Frau und die übrigen unzähligen barbarischen Vergehen dieser Politideologie mit Weltherrschaftsanspruch nicht ungeschehen.  

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